Joachim Wiesensee

Joachim Wiesensee (* 8. Juni 1935 in Schladen; † 27. August 2009 in Elsfleth) war ein deutscher Politiker (CDU). Er war von 1986 bis 2003 Abgeordneter im Landtag von Niedersachsen.
Wiesensee besuchte bis 1945 die Volksschule in Gardelegen. Danach ging er in Kissenbrück im Kreis Wolfenbüttel zur Schule. Von 1950 bis 1953 machte er eine Lehre als Postjungbote und arbeitete hinterher bis 1957 im Postdienst. Neben dem Beruf absolvierte er einen einjährigen Handelsschulbesuch. Von 1958 bis 1959 machte er eine zweite Lehre im wirtschafts- und steuerberatenden Beruf in Braunschweig. Seit 1964 war er als selbständiger Steuerbevollmächtigter tätig. Im Jahr 1972 trat er der CDU bei. Ab 1974 arbeitete er als Steuerberater in Elsfleth. Ebenso war er ab 1974 im Rat der Stadt Elsfleth, dem er bis zu seinem Tod angehörte. Zudem war er von 1996 bis 1999 ehrenamtlicher Bürgermeister von Elsfleth. Er gehörte von 1986 bis 2003 dem Niedersächsischen Landtag an. Im Landtag war er Sprecher der CDU-Fraktion für Häfen und Schifffahrt sowie für Hochschulpolitik. Außerdem leitete er für neun Jahre den Haushaltsausschuss des Landtags. Am 23. Juni 2009 bekam er die Ehrenbürgerschaft der Stadt Elsfleth verliehen.

Calderstones Park

Calderstones Park ist ein öffentlicher Park in Liverpool, Merseyside (Vereinigtes Königreich) mit einer Größe von 94 km². Im Park befinden sich Spielplätze, ein botanischer Garten und mehrere historisch bedeutsame Plätze. So ist der Park denn auch nach den Calderstones benannt worden, einer zerstörten Megalithanlage auf dem Parkgelände, die noch vor Stonehenge errichtet worden ist. Calderstones botanischer Garten ist im „Harthill-Anwesen“ untergebracht. Er bietet nahezu 4000 verschiedene Pflanzensorten, die aus allen Erdteilen von Kaufleuten und Reisenden zusammengetragen wurden. In der Mitte des Parks befinden sich ein See sowie eine Villa mit einem Besucher-Café und einem Spielplatz für Kinder.
Das Parkgelände gehörte ursprünglich zu dem Anwesen von Allerton. Um das Jahr 1726 wurde das spätere Parkgelände von seinem Eigentümer zur Begleichung von Schulden veräußert. So kam der Liverpooler Kaufmann Thomas Martin in den Besitz des Landes, der es wiederum an den Munitionsfabrikanten Joseph Need Walker veräußerte, der sich in der Stadt aus geschäftlichen Beweggründen niederlassen wollte. Walker erwarb das Gelände und das darauf befindliche, zur damaligen Zeit nur als „The Old House“ bezeichnete Farmgebäude im Jahre 1825. Das Haus wurde 1828 abgerissen, um Platz für das Calderstones House zu schaffen. 1875 wurde der Besitz für £52.000 an Charles MacIver verkauft. MacIver war ein bekannter Schiffsmagnat, der zusammen mit Samuel Cunard die British and North American Royal Steam Packet Company gründete, später bekannt unter dem Namen Cunard Line. MacIver zog sich 1874 aus dem Geschäft zurück und seine Söhne Henry und Charles übernahmen das Geschäft. Im Jahre 1902 verkaufte die Familie Calderstones für £43.000 an die Liverpool Corporation.
53.381666666667-2.8941666666667Koordinaten: 53° 22′ 54″ N, 2° 53′ 39″ W

D-Brane

In Stringtheorien sind D-Branen (engl. D-branes [diːˈbɹeɪns]) eine spezielle Klasse von p-Branen, an welchen die Enden offener Strings ansetzen. Das Konzept stammt von Joseph Polchinski (1989).

D-Branen (oder Dp-Branen) sind p-dimensionale Objekte, an die offene Strings koppeln, welche in p+1 Dimensionen Neumann-Randbedingungen (d. h. die Ableitung verschwindet an den Endpunkten) und in den 9-p anderen Dimensionen Dirichlet-Randbedingungen (d. h. das Feld verschwindet an den Endpunkten) genügen. Die Dimensionszahl p gibt dabei die Anzahl der räumlichen Dimensionen an, jede D-Brane besitzt zusätzlich noch eine Ausdehnung in zeitlicher Richtung.
Man kann D-Branen auch als Spezialfälle bestimmter klassischer Konfigurationen („Solitonen“) interpretieren. Sie können unendlich ausgedehnt sein, aber auch ein endliches und sogar verschwindendes Volumen haben.
D-Branen sind BPS-Zustände, d. h. sie verschwinden bei Anwendung der Hälfte der Supersymmetrie-Operatoren.
D-Branen stellt man sich als niederdimensionale, dynamische Objekte vor, eingebettet in einen Bulk, d.h. in eine höherdimensionale Raumzeit bzw. in einen Hyperraum. Sie sind Bestandteil der Stringtheorie (siehe auch M-branes in M-Theorie). Da diese einen 10+1-dimensionalen Raum beschreibt, stellt sich die Frage, warum wir nur 3+1 Dimensionen (mit Zeit) wahrnehmen können. Als Erklärung bieten sich ebendiese Branen an.
Nach der Stringtheorie gibt es eindimensionale Strings, deren Enden offen liegen, sowie geschlossene, ringförmige Strings. Strings mit offenen Enden streben danach, sich an eine Bran zu „heften“; sie können dann nicht mehr beliebig die Dimensionen wechseln, sondern sind auf ihrer Bran „gefangen“. Auch Wechselwirkungen mit Teilchen im Bulk finden dann nur stark eingeschränkt statt. Wenn das uns bekannte Universum aus solchen Teilchen besteht, die in einer Bran gefangen sind, können auch die Menschen dieses Universum nicht verlassen und sind auf den niederdimensionalen Raum beschränkt. Diese Eigenschaften führen zu der Vorstellung, unser Universum könnte aus einer oder mehreren D3-Branen bestehen (entsprechend „unseren“ wahrnehmbaren drei Raumdimensionen). Die gebundenen Strings bilden demnach fast alle Elementarteilchen, z. B. Photonen, Elektronen, Quarks.
Ringförmige Strings dagegen sind nicht an eine Bran gebunden, sondern existieren im Bulk. Sie wechselwirken nur eingeschränkt mit den Teilchen in der Bran, stattdessen verteilt sich ihre Kraft auf mehrere Dimensionen. Heute gilt etwa das Graviton, das Eichboson der Gravitation, als Kandidat für ein solches Teilchen. Dies würde erklären, warum die Große vereinheitlichte Theorie bisher nur drei der vier physikalischen Grundkräfte einschließt und warum die Gravitation im Verhältnis zu den anderen Grundkräften so schwach ist. Gleichzeitig bietet sich somit eine elegante Lösung bezüglich der dunklen Energie und der dunklen Materie an. Aufgrund der Möglichkeit des Gravitons, sich zwischen den Branen zu bewegen und somit mit verschiedenen Branen wechselzuwirken, könnte ein anderes Universum mit dem unseren gravitativ in Wechselwirkung treten, was wir als dunkle Energie bzw. dunkle Materie auffassen würden. Andererseits würde es aber auch Abweichungen vom derzeitigen Gravitationsgesetz bedeuten.
Durch Quanteneffekte und gravitative Wechselwirkungen können D-Branen deformiert und zu Schwingungen angeregt werden. Eine befriedigende mathematische Behandlung dieses Phänomens existiert noch nicht. Es gibt Hinweise darauf, dass D-Branen instabil werden können und zerfallen. Ebenso sind einige stark deformierte (z. B. sphärische) D-Branen bekannt, die in gekrümmten Räumen auftreten können. Die Klassifizierung aller möglichen D-Branen ist ein offenes Problem von großer Bedeutung für das Verständnis der Stringtheorie, insbesondere ihrer Vakuum-Struktur.
Andere Überlegungen führen dazu, dass mehrere dieser Branen existieren und Paralleluniversen darstellen. Da sich Branen selbst beliebig im Raum bewegen können, könnten zwei Branen kollidieren. Dabei würde so viel Energie frei, wie sie nur beim Urknall vorstellbar ist. Hieraus leitet sich das ekpyrotische Universum ab, also die Vorstellung, dass auch unser Universum durch solch eine Kollision entstand.

Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung

Mit der Zweiunddreißigsten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Kurztitel: Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung) wurde die korrespondierende Richtlinie 2000/14/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Mai 2000 in deutsches Recht umgesetzt. Sie löste die bisherige Rasenmäherverordnung und eventuell getroffene kommunale Ruhezeitregelungen ab. Neben der Geräte- und Maschinenlärmschutz- verordnung gelten die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung und die Maschinenverordnung weiterhin.
Die 32. BImSchV regelt die Betriebsmöglichkeiten von 57 im Anhang genannten Geräten im Freien und die damit verbundenen umweltbelastenden Geräuschemissionen. Die 57 unterschiedlichen Geräte- und Maschinenarten, von Baumaschinen bis zu Gartengeräten, des Anhangs sind nochmals im ANHANG I der korrespondierenden Richtlinie 2000/14/EG auf S. 13-21 definiert.

§ 7 regelt die Betriebszeiten „in reinen, allgemeinen und besonderen Wohngebieten, Kleinsiedlungsgebieten, Sondergebieten, die der Erholung dienen … sowie auf dem Gelände von Krankenhäusern und Pflegeanstalten“
1) Geräte und Maschinen nach dem Anhang mit Nr. 01 bis 57
2) durchdringend laute Geräte und Maschinen nach dem Anhang mit
dürfen abweichend an Werktagen von 17.00 – 09.00 Uhr und von 13.00 – 15.00 Uhr nicht betrieben werden, sofern sie nicht mit dem Umweltzeichen nach Artikel 8 der Verordnung 1980/2000/EG gekennzeichnet sind.
§ 3 regelt die Obergrenzen der Schallleistungspegel (maximalen Schallemissionen in dB(A)) der 57 Gerätetypen. Die vom Hersteller garantierten Grenzwerte finden sich in Art. 12 der korrespondierenden Richtlinie 2000/14/EG auf S. 7-8. Zehn dBA-Einheiten bedeuten eine Verzehnfachung des Schalldrucks.
1. BImSchV | 2. BImSchV | 3. BImSchV (aufgehoben) | 4. BImSchV | 5. BImSchV | 6. BImSchV (aufgehoben) | 7. BImSchV | 8. BImSchV (aufgehoben) | 9. BImSchV
10. BImSchV | 11. BImSchV | 12. BImSchV | 13. BImSchV | 14. BImSchV | 15. BImSchV (aufgehoben) | 16. BImSchV | 17. BImSchV | 18. BImSchV | 19. BImSchV (aufgehoben) | 20. BImSchV | 21. BImSchV | 22. BImSchV (aufgehoben) | 23. BImSchV (aufgehoben) | 24. BImSchV | 25. BImSchV | 26. BImSchV | 27. BImSchV | 28. BImSchV | 29. BImSchV | 30. BImSchV | 31. BImSchV | 32. BImSchV | 33. BImSchV (aufgehoben) | 34. BImSchV | 35. BImSchV | 36. BImSchV | 37. BImSchV | 38. BImSchV (aufgehoben) | 39. BImSchV | 40. BImSchV | 41. BImSchV | 42. BImSchV