Gulaga-Nationalpark

Der Gulaga-Nationalpark ist ein Nationalpark im Südosten des australischen Bundesstaates New South Wales. Der Park wurde im Januar 2001 geschaffen und ist 46,73 km² groß.
Der Park, der auch Mount Dromedary genannt wird, liegt nordwestlich und südwestlich des Wallaga Lake und umfasst auch den früheren Wallaga-Lake-Nationalpark. Im Wallaga Lake befindet sich die Merriman Island, die große Bedeutung für die Mythen der Aborigines hat, denen ein Zutritt verboten ist. Er liegt im Fokus der Kultur der Aborigines, denn die Insel ist mit der Geschichte von King Merriman verbunden, die unter den Yuin-Aborigines der Südküste von New South Wales überaus bekannt ist. Auf der Insel lebte auch der Elder Umbarra, auch King Merriman genannt.
Vom Mount Dromedary aus, auf den man auf alten Bergbaustraßen gelangt, lässt sich die Küste von Narooma bis Bermagui überblicken. Für die dortigen Aborigines, besonders für die Frauen, hat der Mount Dromedary mystische Bedeutung. Am 6. Mai 2006 wurden die Landrechte am Biamanga-Nationalpark und Gulaga-Nationalpark von der Regierung von New South Wales an den Aborigines-Stamm der Yuin zurückgegeben.
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Septum (Mykologie)

Als Septum (Plural: Septa) oder Septe (Plural: Septen) bezeichnet man eine Scheidewand in den Hyphen, Basidien, Zystiden sowie Sporen und Konidien von Pilzen. Auch die Röhrenwände (Disseptimente) der Fruchtschicht (Hymenophor) von Poren- und Röhrenpilzen werden Septen genannt. Sie bilden einen Teil der Hyphenwand. In Sporen und Basidien werden longitudinale (in Längsrichtung) und transversale Septen (quer zur Längsachse) unterschieden. An den Septen von Hyphen können sich Schnallen befinden.
Septen entstehen nach der Kernteilung von der Hyphenwand ausgehend und breiten sich nach innen aus. Dabei bleibt in der Mitte ein Septenporus bestehen. In den Hyphen der höheren Pilze können manchmal nur Synzytien oder Pseudosepten entstehen.
Phragmobasidie mit Längsseptum, Seitenansicht
Phragmobasidie mit Längssepten, Draufsicht
Zerfließende Gallertträne (Dacrymyces stillatus), Spore mit Septen
Hyphen mit Septen

Septen, die nach einer Kernteilung zwischen Hyphenzellen entstehen, werden auch als primäre Septen bezeichnet. Sekundäre Septen entstehen, wenn die alten, mehr oder weniger leere Bereiche von Hyphen, Basidien, Zystiden oder Sporen von den lebenden, mit Plasma und Zellkern gefüllten Teilen abgrenzt werden. Sekundäre Septen haben dünne, oft gebogene Scheidewände.

The Morning Spider

The Morning Spider ist eine britische Kurzfilmkomödie von Claude Chagrin aus dem Jahr 1976.

Eine Spinne hofft auf einen Fang in ihrem Netz, doch sind die Fäden für die kleinsten Fliegen nicht eng genug gespannt. Eine blaue Libelle setzt sich unweit des Netzes zur Ruhe und fliegt davon, als sich die Spinne an sie hängen will. Eine Raupe ignoriert die Spinne und mehrere Fliegen lachen sie aus, während sie darauf achten, stets außerhalb der Spinnenreichweite zu sein. Ein Mückenschwarm sticht die Spinne und eine Hummel zerstört schließlich das Netz. Die Spinne legt sich deprimiert in die Netzreste, die nun nur noch als Hängematte dienen. Nachts macht ein Grillenrudel Lärm und auch der Tausendfüßler, der geräuschvoll sämtliche Strümpfe von seinen Füßen abzieht, lässt die Spinne nicht schlafen. Schließlich kommt ein Sturm auf und auch der Rest des Netzes wird zerstört.
Am nächsten Morgen versucht die Spinne vergeblich, ein neues Netz zu spinnen. Mit einem kleinen Netzschirm kann sie schließlich die Libelle fangen, lässt sich jedoch von ihrem bittenden Blick erweichen. Die Libelle entkommt. Kurz darauf entdeckt die Spinne einen einzelnen Netzfaden, dem sie folgt. Das Männchen erscheint nach einer Weile am Netz eines roten Spinnenweibchens. Dieses reagiert zunächst unfreundlich, findet das Spinnenmännchen aber sympathisch, als es auf dem Netz der Spinnenfrau Melodien zu spielen beginnt. Spinnenmännchen und -weibchen kommen sich näher. Die traute Zweisamkeit wird jäh unterbrochen, als vor dem Netz eine glühende Zigarettenkippe landet. Alle Insekten nehmen eilig Reißaus.
The Morning Spider war nach The Concert (1974) und The Christmas Tree (1975) der letzte von drei Filmen, die Julian Chagrin Mitte der 1970er-Jahre mit seiner damaligen Ehefrau Claude drehte. Chagrin hatte in Paris das Pantomimenspiel erlernt; der Film besitzt keine Dialoge. Der Film wurde erstmals 1976 veröffentlicht und lief unter anderem als Vorfilm zu Taxi Driver in den Kinos.
The Morning Spider wurde 1977 für einen Oscar in der Kategorie Bester Kurzfilm nominiert. Er gewann sowohl Preise auf dem Cork International Film Festival als auch dem Edinburgh Film Festival (Bester Film).

Hamada-Hirosuke-Gedenkstätte

Die Hamada-Hirosuke-Gedenkstätte „Mahoroba-Märchenland“ (jap. まほろば・童話の里 浜田広介記念館, Mahoroba Dōwa no Sato: Hamada Hirosuke Kinenkan) wurde zu Ehren des japanischen Kinder- und Jugendbuchautors Hirosuke Hamada in Takahata erbaut. Die Hamada-Hirosuke-Gedenkstätte ist eine gemeinnützige Stiftung, die als Öffentlich-private Partnerschaft geführt und verwaltet wird.
Zur Gedenkstätte gehören verschiedene Gebäude, die in einer kleinen Parkanlage, dem Hirosuke Garten, liegen. Das Hauptgebäude beherbergt Ausstellungsräume, einen Verkaufsstand und eine Tee-Ecke. In den Ausstellungsräumen sind Werke und Exponate aus dem Nachlass Hirosukes zu sehen. Die Märchen von Hirosuke sind nicht nur als Buchfassung ausgestellt, sondern auch kindgerecht als Film und Hörspiel aufbereitet. Hier haben die Besucher zudem Zugriff auf ca. 3000 Bände mit Kinder- und Jugendliteratur. Daneben befindet sich die runde Hirosuke Halle, die als Allzweckhalle für Konferenzen, Filmvorführungen und Veranstaltungen genutzt wird und die etwa 200 Personen fasst. Hirosukes Geburtshaus, das neben der Halle steht, ist ein eingeschossiges Holzhaus mit Schilfdach im Stile der Nōka, das Ende der Edo-Zeit gebaut wurde. Hirosuke wohnte von seiner Geburt bis zum Eintritt in die Yonezawa Mittelschule in diesem Haus. Das Gebäude wurde im Jahr 2000 auf das Gelände der Gedenkstätte verlegt. Im Garten vor der Hirosuke Halle ist zudem die Steinstatue eines „weinenden roten Teufels“ (泣いた赤おに, Naita Aka-Oni) zu finden, die an Hirosukes gleichnamiges Werk erinnert.
Die Aufgaben der Gedenkstätte sind gemäß §3 der Satzung:
38.005694140.1625Koordinaten: 38° 0′ 20″ N, 140° 9′ 45″ O

San Niculò (Pontresina)

San Niculò (rätoromanisch im Idiom Puter, deutsch Sankt Nikolaus) ist die evangelisch-reformierte Dorfkirche in Pontresina im Oberengadin. Das Gebäude steht unter kantonalem Denkmalschutz.

Erbaut wurde die Kirche im Barockstil 1640, gegen Ausgang des Dreissigjährigen Krieges und nach Abschluss der Bündner Wirren. Sie liegt an der Via Maistra am südlichen Ausgang des alten Viertels Laret und bestimmt massgeblich das Dorfbild.
Der heute an das Kirchgebäude anschliessende Turm stand früher an der Westmauer der Kirche an der Via Maistra. 1887 versetzte der Architekt Jakob Ragaz den Turm in alter Form an die heutige Stelle. So erhielt er wieder den achteckigen Aufsatz und die alte Zwiebelhaube von 1720. Seine Wetterfahne nennt mit 1887 das Jahr der Versetzung.
Die Kirche ist – im Gegensatz zu der wegen ihrer Fresken berühmten Kirche Sta. Maria, die der politischen Gemeinde Pontresina gehört – im Besitz der Kirchgemeinde. Die Kirche bietet Platz für mehr als 300 Personen und ist wegen ihrer Akustik häufiger Austragungsort von Konzerten. Im Oberengadin diente San Niculò kurz nach ihrer Fertigstellung als Vorbild für die Kirche Bel Taimpel in Celerina.
Innerhalb der evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden gehört Pontresina zum Kolloquium VII Engiadin’Ota – Bregaglia – Poschiavo – Sursès. Zudem ist Pontresina dem Oberengadiner Kirchgemeindeverband Il Binsaun angeschlossen.
46.4934159.902343Koordinaten: 46° 29′ 36″ N, 9° 54′ 8″ O; CH1903: 789119 / 152091

Great (2013)

Great ist eine deutsche Kurzfilm-Komödie von Dog Ear Films aus dem Jahr 2013. Regie führte Andreas Henn und die Hauptrolle spielt Milos Bikovic als Nikola Radosevic, ein junger Partisan der sich mit seiner Liebe zum Film in Gefahr begibt. Die Handlung beruht auf einer wahren Begebenheit. Der Kurzfilm wurde für drei Preise nominiert und sechsmal ausgezeichnet.

Serbien im Zweiten Weltkrieg: Der junge Partisan Nikola Radosevic widersetzt sich seinem Bruder Rado und wird von Ivona, der Frau seines Bruders, die auch eine Partisanin ist, geohrfeigt. Er hat wieder mal Filme anstatt Waffen beschafft, weil er überzeugt ist, dass man Krieg auch ohne Waffen führen kann. Als Filmfanatiker begibt er sich auf dem Weg in das nächste deutsche Soldatenkino um den Deutschen Der große Diktator von Charlie Chaplin vorzuführen. Dieser hat eine unerwartete Wirkung auf die deutschen Besatzer.
Die Premiere des Films fand am 9. November 2012 in Nördlingen statt.
Ein versteckter Hinweis im Internet hat 2011 die Neugierde von Regisseur Andreas Henn geweckt um die genauen Hintergründe der Geschichte zu recherchieren. In Belgrad traf er Nikola Radosevic, dem Protagonisten von damals. Nikola Radosevic starb im September 2013 im Alter von 87 Jahren, die Premiere von „Great“ in Belgrad hat er jedoch noch erlebt.
Die Verfilmung der wahren Geschichte von Nikola Radosevic sollte ursprünglich in Belgrad gedreht werden, was aber aus Kostengründen verworfen wurde. Die Dreharbeiten fanden unter anderem im Eisenbahnmuseum Nördlingen, München sowie in Potsdam-Babelsberg statt. Die Kinoszene wurde im Maxim-Kino in München mit etwa 80 Komparsen gedreht.
Bei der Postproduktion wurden 12 Stunden Filmmaterial auf 22 Minuten reduziert. Die Musik wurde von Sandy Lopicic komponiert.
Der Kurzfilm nahm am Wettbewerb des 34. Filmfestivals Max-Ophüls-Preis und an den Internationalen Kurzfilmfestival in Almeria teil und gewann neben dem Preis für den besten internationalen Kurzfilm auch den Publikumspreis.
Finanziert und gefördert wurde der Film vom FilmFernsehFonds Bayern. Fernsehausstrahlungen fanden auf Arte sowie im Südwestrundfunk SWR statt, welche auch die Koproduzenten sind.

Universidad Bolivariana de Venezuela

Die Bolivarianische Universität Venezuelas (spanisch: Universidad Bolivariana de Venezuela) kurz UBV genannt, ist die jüngste staatliche Universität Venezuelas. Die UBV wurde 2003 durch den venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez ins Leben gerufen.
Die UBV ist Teil des von der Bolivarianischen Regierung geschaffenen Sozialprogrammes „Misión Sucre“, dessen Ziel es ist, auch den armen Bevölkerungsteilen eine höhere Bildung zu ermöglichen. Die Aufnahmebedingungen an der UBV sind daher entsprechend wenig restriktiv. Einzige Voraussetzung ist ein Abschluss der Mittelschule, welche ebenfalls im Rahmen der Misión Sucre stattfindet.
Die UBV legt aufgrund ihres Ursprungs in der bolivarianischen Revolution besonderen Wert auf die soziale Ausrichtung ihres Bildungsangebotes sowie Lehrpersonals. Von Seiten der venezolanischen politischen Opposition wird die UBV wegen ihrer politischen Ausrichtung und besonderen akademischen Bedingungen wenig geschätzt.

An der UBV werden folgende Studiengänge angeboten:
Voraussetzung für das Studium an der UBV ist eine abgeschlossene Mittelschulbildung. Vorzugsweise sollte diese über das Bildungsprogramm der Misión Sucre erworben worden sein.
Die UBV vergibt verschiedene Stipendien. Dazu zählen Arbeitsstipendien, Sportstipendien sowie Vollstipendien.
Die Bolivarianische Universität hat neben ihrem Hauptsitz in Caracas auch Zweigstellen in den wichtigsten Gemeinden des Landes. Einige befinden sich jedoch noch in Aufbau bzw. Planung. Die wichtigsten bereits existierenden Campus befinden sich in folgenden Gemeinden:
Der Hauptsitz der bolivarianischen Universität befindet sich in den ehemaligen Gebäuden der staatlichen Erdölfirma PDVSA und bietet in ihren Installationen eine Bibliothek, eine Cafeteria sowie Computerräume mit Internetanschluss. Ebenfalls steht den Studenten eine universitätseigene Busflotte für Exkursionen zur Verfügung.

Iris-Jörg

Seestern (1964–1965) Eilenburg (1956–1964)
Die Iris-Jörg ist ein Küstenmotorschiff, das als Museumsschiff im Kehdinger Küstenschiffahrts-Museum in Wischhafen zu sehen ist. Das Schiff steht unter Denkmalschutz.

Das Schiff wurde 1956 als Eilenburg auf der Werft Nobiskrug in Rendsburg gebaut. Der Stapellauf fand am 19. April, die Übergabe an den Auftraggeber, die Reederei Süptitz & Co. in Hamburg, fand am 24. Mai 1956 statt. Das Schiff war eines von sechs Schwesterschiffen.
Das Schiff verfügte über zwei Ladebäume mit einer Tragfähigkeit von jeweils 1,5 Tonnen. Diese wurden später, als das Schiff nur noch Massengüter transportierte, entfernt. Die Ladeluke ist mit einer Holzabdeckung versehen, die auf Scherstöcken aufliegen. Für den Transport von Holz ist das Schiff mit Vorrichtungen für Stützpfähle für die Decksladung ausgerüstet. Aufgrund seiner niedrigen Bauweise und klappbarer Masten konnte das Schiff auch Binnenwasserstraßen befahren und so Grubenholz von Skandinavien bis ins Ruhrgebiet transportieren.
1964 wurde das Schiff an Hans Thode aus Hamburg verkauft und bekam den neuen Namen Seestern. Kaum ein Jahr später übernahm Karl Meier das Fahrzeug und gab ihm nach seinen beiden Kindern den Namen Iris-Jörg. 1982 dann kaufte Hubertus Klose aus Stade das Schiff, der es 2002 aus Altersgründen abgab.
Die Iris-Jörg wurde 2002 von der Gemeinde Wischhafen für 32.500 Euro gekauft und dem Kehdinger Küstenschiffahrts-Museum zur Verfügung gestellt. Neuer Heimathafen des zuletzt in Hamburg beheimateten Schiffes wurde Wischhafen. Das Schiff, das weitestgehend im Originalzustand erhalten ist, beim Ankauf aber in einem schlechten Zustand war, wurde mit Hilfe zahlreicher freiwilliger Helfer aufwendig restauriert. Die Restaurierung wurde 2003 von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der Kreissparkasse Stade mit 10.000 Euro unterstützt.
Blick in die Kapitänskajüte
Blick auf die Brücke
Blick auf den Hauptmotor
53.7735799.322141Koordinaten: 53° 46′ 25″ N, 9° 19′ 20″ O

Christine Maier

Christine Maier (* 23. Mai 1965) ist eine Schweizer Journalistin und Fernsehmoderatorin.
Christine Maier absolvierte nach fünf Semestern Jus-Studium eine journalistische Ausbildung. 1987 begann sie ihre Tätigkeit beim Schweizer Fernsehen, zunächst bis 1992 als Programmansagerin, ab 1989 als Moderatorin. Von 1991 bis 1998 arbeitete sie als Redaktorin und Moderatorin verschiedener Sendungen des ZDF und des Bayerischen Rundfunks.
2001 kehrte sie als Moderatorin der Diskussionssendung Zischtigsclub zu SF 1 zurück. 2005 sprang sie während des Mutterschaftsurlaubs von Daniela Lager für ein halbes Jahr beim Nachrichtenmagazin 10vor10 ein. Nach dem Rücktritt des langjährigen Club-Chefs Ueli Heiniger 2006 übernahm sie die Redaktionsleitung der Sendung, im November 2011 moderierte sie ihre letzte Sendung für den Club. Anfang August 2011 übernahm sie bei 10vor10 die Nachfolge von Susanne Wille. Am 4. Oktober 2013 moderierte sie letztmals diese Nachrichtensendung bei Schweizer Radio und Fernsehen. Seit dem 1. November 2013 leitet sie als Chefredaktorin den SonntagsBlick. Anfang März 2016 gab Ringier bekannt, dass Christine Maier auf Anfang Mai 2016 die Leitung des SonntagsBlicks abgeben, im Bereich Bewegtbild diverse Aufgaben übernehmen, Moderatoren-Coachings durchführen und eine Gesprächsplattform für Ringier konzeptionieren werde, zu welcher auch eine regelmässig stattfindende, neue Talk-Veranstaltung gehören werde.
Des Weiteren moderierte Maier während zehn Jahren das Swiss Economic Forum (SEF). 2003 erkrankte sie an einem Melanom. Sie ist verheiratet, lebt getrennt von dem Schweizer Artisten David Dimitri und hat eine erwachsene Tochter und einen erwachsenen Sohn.

Ludwig von Döderlein

Ludwig von Döderlein (* 19. Dezember 1791 in Jena; † 9. November 1863 in Erlangen; vollständiger Name: Johann Ludwig Christoph Wilhelm von Döderlein; latinisierter Name: Ludovicus Doederlein) war ein deutscher klassischer Philologe.

Er studierte 1810 am Lyzeum in München, 1811 in Heidelberg und ab 1813 in Erlangen Philologie. Dort wurde er 1814 mit einer Schrift über eine neue Sophokles-Ausgabe promoviert. 1815 habilitierte er sich mit der Schrift Oratio in Academiae Friderico-Alexandrinae solemnibus saecularibus … in Berlin und erhielt im selben Jahr einen Ruf als Professor für klassische Philologie nach Bern. 1819 wurde er Rektor des Erlanger Gymnasiums und zweiter Professor für klassische Philologie ebenfalls in Erlangen. 1826 wurde er erster Professor der Philologie sowie Direktor des philologischen Seminars und 1827 auch Professor der Beredsamkeit. 1862 legte er sein Amt als Gymnasialdirektor nieder. Er war akademischer Lehrer von Iwan von Müller und Karl von Burger.
Er war Mitglied des Corps Saxonia Heidelberg.
Ludwig Döderlein wurde geboren als Sohn des Rektors und Professors Johann Christoph Döderlein, der verstarb, als Ludwig ein Jahr alt war. Der Philosoph und Theologe Immanuel Niethammer wurde sein Stiefvater, als seine Mutter 1797 erneut heiratete.
1861 wurde er in den bayerischen Personenadel erhoben. Im Innenstadtbereich von Erlangen wurde die Döderleinstraße nach ihm benannt. Außerdem erinnert eine Gedenktafel an seinem Wohnsitz in der Friedrichstraße 40 in Erlangen an ihn.
1. Lehrstuhl: Gottlieb Christoph Harleß (1777–1815) | Ludwig Heller (1817–1826) | Ludwig von Döderlein (1826–1863) | Iwan von Müller (1864–1893) | Adolf Römer (1893–1913) | Otto Stählin (1913–1935) | Reinhold Merkelbach (1957–1961) | Alfred Heubeck (1962–1979) | Egert Pöhlmann (1980–2001) | Stephan Schröder (seit 2001)
2. Lehrstuhl: Joseph Kopp (1827–1842) | Karl Friedrich Nägelsbach (1842–1859) | Heinrich Keil (1859–1869) | Alfred Schöne (1869–1874) | Eduard Wölfflin (1875–1880) | August Luchs (1880–1920) | Alfred Klotz (1920–1939) | Otto Seel (1943–1947) | Carl Koch (1947–1956) | Rudolf Till (1958–1976) | Severin Koster (1979–2008)
3. Lehrstuhl: Ferdinand Heerdegen (1902–1920) | Kurt Witte (1920–1950) | Otto Seel (1951–1972) | Klaus Stiewe (1975–1986)