Horst (Essen)

Horst
Stadtteil von Essen

Essen-Horst, Blick von Süden

Horst ist ein Stadtteil im Osten der Stadt Essen, teils auf den Ruhrhöhen gelegen.

Horst grenzt an die Stadtteile Steele, Freisenbruch und, von der Ruhr getrennt, an Burgaltendorf und Überruhr sowie an die Bochumer Stadtteile Höntrop und Dahlhausen. Den Stadtteil kann man in drei Bereiche gliedern: das sogenannte Untere Horst (in den Ruhrauen), das Obere Horst (auf dem Berg gelegener Bereich) und das Hörsterfeld (eine Hochhaussiedlung aus den 1970er Jahren). Das nächstgelegene Mittelzentrum ist in Essen-Steele.

Namensgebend ist das althochdeutsche Wort für die Bezeichnung eines Niederwaldes. Seit 955 gehörte Horst mit Steele und den Bauerschaften Eiberg und Freisenbruch zum Stift Essen. 1226 wurde die Gemeinde Horst gewaltsam vom Stift getrennt, was mit der Ermordung des Erzbischofs Engelbert I

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. von Köln und der Hinrichtung des Grafen Friedrich von Isenberg in Zusammenhang stand. 1815 kam Horst zum Amt Winz-Hattingen, Kreis Bochum. Grund war die Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress. Etwa im Jahr 1920 wurde Horst zusammen mit Eiberg und Freisenbruch nach Königssteele eingemeindet. Am 1. April 1926 wurde Königssteele nach Steele eingemeindet. Teile der Gemeinde wurden auch nach Linden-Dahlhausen und Wattenscheid umgegliedert.

Wie nahezu alle Ortschaften an der unteren Ruhr, war auch Horst lange vom Steinkohlenbergbau gekennzeichnet. In und um Horst förderten schon früh diverse kleine Bergwerke, wobei zunächst die Ruhrschifffahrt und bald darauf die Eisenbahn den Abtransport der Kohle übernahm. Durch Horst bis zur Ruhr führte zunächst die Mariannenbahn, eine von der Zeche Vereinigte Maria Anna Steinbank in Höntrop kommende Pferdebahn, deren Gleise auf Sandsteinschwellen verlegt waren.

Der Hünninghauser Erbstolln, südlich des heutigen Bahnhofs Essen-Steele Ost am westlichen Rand auf Horster Gebiet gelegen, war ein Bergbaustollen, der 1725 seinen Betrieb aufnahm. Er durchbrach dabei als einer der ersten die Mergeldecke. Die Zeche Wecklenbank betrieb ab 1737 im Bereich von Haus Horst einen Stollen, der 1835 zum Horster Erbstollen wurde und bis 1879 in Betrieb war. Dessen Stollenmundloch ist noch in der Nähe des Horster Wasserkraftwerkes erkennbar. Der Stollen Schwarzer Junge im Bereich der Dr.-C.-Otto-Straße ging 1772 in Betrieb. Sein Grubenfeld fiel 1920 zur Zeche Robert, die mit Unterbrechungen zwischen 1853 und 1934 förderte. Der kleine Betrieb der Zeche Schultenkämperbank begann 1740 und ging 1871 zum Horst Erbstollen und der Zeche Eiberg über

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. Weiteren Bergbau betrieben die Zeche Fridolin und die 1791 gegründete und 1962 als letzte Zeche in Horst geschlossene Zeche Wohlverwahrt.

Blasonierung:„In Silber (Weiß) drei aufrechte rote Pferdeprammen mit Kordeln im Verhältnis 2:1.“

Das Wappen wurde von Kurt Schweder entworfen und hatte nie offiziellen Charakter. Ende der 1980er Jahre schuf der Heraldiker für alle Essener Stadtteile Wappen. Sie sind inzwischen von der Essener Bevölkerung gut angenommen worden.

Das Wappen ist identisch mit dem der Burgherren von der Horst.

Große Teile des Unteren Horst liegen direkt an der Ruhr, welche hier als Naherholungsgebiet zählt. In den Ruhrauen befinden sich Gewerbegebiete, und darin eines der größten Kühlhäuser Deutschlands. Bereits 1856 errichtete hier der Berg- und Hütten-Aktien-Verein Neu-Schottland ein großes Hüttenwerk zur Schienenherstellung. Vier Jahre später wird dabei ein Schmelzwerk, die Freisenbrucher Hütte, mit zwei Hochöfen erbaut. 1870 kam das Martinstahlwerk Union-Horst und 1885 eine Schraubenfabrik hinzu. Schon 1723 entstand in Steele die Glashütte Wisthoff, die noch heute unter der Gerresheimer-Gruppe besteht und seit 1971 im Unteren Horst ihren Betrieb führt.

An der Horster Straße (damals Altendorfer Straße) steht noch das alte, seit 1989 denkmalgeschützte Brauerei-Gebäude samt Unternehmervilla der Union-Brauerei Horst-Steele, die hier 1889 durch die Kaufleute Bodenheim aus Düsseldorf und Knösels aus Krefeld gegründet wurde. Noch vor der Jahrhundertwende übernahmen dann die Steeler Bürger Heinrich Tossen und Schulte-Bäuminghaus das Unternehmen. 1914 setzte man 20.000 Hektoliter Bier um. Nach Umsatzeinbrüchen im Ersten Weltkrieg wurde die Horster Brauerei von der Dortmunder Schwester, der späteren Dortmunder Union-Brauerei aufgekauft.

In der Gaststätte Horster Eck spielt der international erfolgreiche Billardverein BF Horster-Eck Essen 1959. Weiter östlich, direkt an der Ruhr, hat Essens größter Sportverein, die MTG Horst 1881 e. V. sein Domizil (MTG – Märkische Turngemeinde). Hier gab es ein Freibad zum Baden in der Ruhr. Das Schwimmen in der Unteren Ruhr, und damit auch in Horst, wurde, begründet mit dem hohen Bakteriengehalt des Wassers, im September 1952 durch Erlass der Bezirksregierung Düsseldorf verboten. Das Verbot gilt bis heute.

Die Bahnstrecke der S-Bahn Rhein-Ruhr, auf der die Linie S3 verkehrt, trennt das Obere vom Unteren Horst. Nördlich des S-Bahn-Haltepunktes Essen-Horst ist in den Jahren 2013 bis 2016 die Wohnsiedlung Ruhrterrassen errichtet worden. Sie liegt auf dem Gelände der einstigen Abbruchfirma Altwert, die auf ein 1909 durch den Bauunternehmer Hermann Sprenger gegründetes Unternehmen zurückging.

Im Oberen Horst liegt der Ortskern mit einigen Einkaufsmöglichkeiten. Zentral gelegen findet sich die neugotische katholische Pfarrkirche St. Josef, die 1887 eingeweiht wurde. Die benachbarte evangelische Zionskirche mit freistehendem Glockenturm wurde 1957 errichtet. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt die katholische Josef-Grundschule. Als Horster Schule hat sie bereits seit 1886, gleich neben dem seit 1903 errichteten, heutigen Gebäude existiert. Im Dritten Reich wurde die Schule in Wilhelm-Gustloff-Schule umbenannt. Im Hörsterfeld gibt es mit der Astrid-Lindgren-Schule eine weitere Grundschule. Außerdem gibt es noch einen Kindergarten.

Auf den Ruhrhöhen nahe dem Hörsterfeld liegen das Bodendenkmal der mittelalterlichen Ringwallanlage Vryburg sowie der ehemalige Rittersitz Haus Horst.

Unterhalb des Hauses Horst wurde am 4. November 1934 von den Nationalsozialisten das Ruhrkämpferehrenmal eingeweiht. Es steht für Gefallene der Freikorps, Einwohnerwehren, Reichswehr- und Polizeieinheiten, die 1918 bis 1920 gegen die revolutionären Arbeiter im Ruhrgebiet kämpften, wonach es zum Ruhraufstand kam. Mit diesem Ehrenmal versuchten die Nationalsozialisten ihre Sichtweise in diesen Jahren propagandistisch durchzusetzen, also die Weimarer Republik und das Ergebnis der Novemberrevolution herabzuwürdigen und die Machtergreifung 1933 als Rettung Deutschlands hinzustellen.

Etwas weiter westlich steht die Villa Vogelsang, ein Herrenhaus, dessen Eigentümer der Unternehmer Wilhelm Vogelsang war. In den 1960er Jahren als Kloster genutzt, befindet sich heute ein Linux-Themenhotel in dem denkmalgeschützten Gebäude. Unterhalb, direkt an der Ruhr, befindet sich das Wasserkraftwerk Horster Mühle mit der alten Schleuse am gegenüberliegenden Ruhrufer. Diese wurde 1775 für die Ruhrschifffahrt angelegt und steht heute restauriert unter Denkmalschutz. Der Industrielle Franz Dinnendahl wurde etwa 300 Meter flussaufwärts der Schleuse in einer bereits 1319 erwähnten Mühle geboren.

Ab 1973 entstand die zum Stadtteil gehörende Hochhaussiedlung Hörsterfeld für rund 6000 Menschen mit Einkaufsstraße auf einem ehemaligen Ackergelände. Die meisten der Hochhäuser wurden von der gewerkschaftseigenen Neuen Heimat errichtet. Später siedelte die Stadt überdurchschnittlich viele Menschen mit problematischem sozialen Hintergrund hier an. Heute sind ein gewisser Leerstand von Mietwohnungen, jedoch auch eine steigende Anzahl von Wandlungen in Eigentumswohnungen erkennbar. Seit 2015 wird im nördlichen Bereich an der Dahlhauser Straße ein DRK-Seniorenzentrum errichtet, das Anfang 2017 bezogen werden soll.

Die S-Bahn-Haltepunkte Essen-Eiberg und Essen-Steele Ost bieten mit der Linie S1 eine direkte Verbindung zu den größten Städten im Ruhrgebiet in westlicher und östlicher Richtung. Der Haltepunkt Essen-Horst mit der Linie S3 sorgt für eine Verkehrsanbindung nach Hattingen und über Essen Hauptbahnhof nach Oberhausen.

Die Buslinien 164, 167 und 184 der Essener Verkehrs-AG verbinden Horst mit Essen-Steele.

1901 bis 1958 gab es eine erste Schwimmbrücke über die Ruhr, die Pfennigbrücke. 1982 wurde die Schwimmbrücke Holtey als Fuß- und Radwegbrücke neu errichtet.

Haus Horst

Ruhrkämpferehrenmal bei Haus Horst an der Ruhr

Dahlhauser Straße im Oberen Horst

Ladenstraße der Wohnsiedlung Hörsterfeld

St. Joseph

Zionskirche

S-Bahn-Haltepunkt Essen-Horst

Glashütte Wisthoff

Bezirk I: Stadtkern | Ostviertel | Nordviertel | Westviertel | Südviertel | Südostviertel | Huttrop | Frillendorf | Bezirk II: Bergerhausen | Rellinghausen | Rüttenscheid | Stadtwald | Bezirk III: Altendorf | Frohnhausen | Fulerum | Haarzopf | Holsterhausen | Margarethenhöhe | Bezirk IV: Bedingrade | Bergeborbeck | Bochold | Borbeck-Mitte | Dellwig | Frintrop | Gerschede | Schönebeck&nbsp mcm taschen sale;| Bezirk V: Altenessen | Karnap | Vogelheim | Bezirk VI: Katernberg | Schonnebeck | Stoppenberg | Bezirk VII: Freisenbruch | Horst | Kray | Leithe | Steele | Bezirk VIII: Burgaltendorf | Byfang | Heisingen | Kupferdreh | Überruhr | Bezirk IX: Bredeney | Fischlaken | Heidhausen | Kettwig | Schuir | Werden

Mixco

Mixco auf der Karte von Guatemala

Mixco ist eine Stadt in Guatemala. Sie ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Großgemeinde (Municipio) im Departamento Guatemala. Mixco ist Teil der Agglomeration von Guatemala-Stadt.

Das Municipio ist mit 132 km² und mehr als einer halben Million Einwohner zusammen mit Villa Nueva das zweitgrößte der insgesamt 17 Municipios des Departamentos. Es liegt im südlichen Hochland der Sierra Madre, am westlichen Rand des von etlichen Schluchten durchzogenen Hochtales Valle de La Ermita (auch Valle de La Virgen oder Valle de las Vacas) auf etwa 1600 Meter Höhe. Fast die Hälfte des Municipios liegt im Bereich des Tales, der Rest erstreckt sich in den Gebirgszügen im Norden, Westen und Süden. Die ehemals ausgedehnten Waldgebiete des Municipios mussten schrittweise zugunsten der städtebaulichen und industriellen Entwicklung zurückweichen. Das Klima ist gemäßigt, die Temperaturen bewegen sich in der Regel zwischen 12 und 28° C, die Regenzeit dauert von Mai bis Oktober.

Der ursprüngliche Ortskern von Mixco liegt 17 km westlich des Zentrums von Guatemala-Stadt. Das dazwischen liegende Gebiet wurde in den vergangenen fünf Jahrzehnten fast vollständig besiedelt und ist heute Teil des Ballungsraumes der Hauptstadt.

Angrenzende Municipios sind San Pedro Sacatepéquez im Norden, San Raimundo und Chinautla im Nordosten, Guatemala-Stadt im Osten und Villa Nueva im Süden. Im Westen grenzt Mixco an die Municipios San Lucas Sacatepéquez und Santiago Sacatepéquez des benachbarten Departamentos Sacatepéquez.

In der öffentlichen Wahrnehmung wird Mixco schon seit längerer Zeit als integraler Bestandteil von Guatemala-Stadt gesehen. Bei Angaben über die Einwohnerzahlen von Guatemala-Stadt werden oft auch die offiziell rund 500.000 Einwohner von Mixco hinzugezählt, obwohl beide administrativ selbständig sind. Mixco ist eine der am schnellsten wachsenden Gemeinden Guatemalas und soll einigen Schätzungen zufolge fast eine Million Einwohner haben. Mit einbezogen werden hierbei auch Wochenendpendler, die an Werktagen bei Verwandten oder Bekannten unterkommen, und Menschen, die offiziell in anderen Departamentos oder gar nicht registriert sind und doch in Mixco leben.

In Mixco wurden seit den 1970er Jahren große Wohnungsbauprojekte realisiert. Dazu gehört unter anderem der Stadtteil Ciudad San Cristóbal im Süden des Municipios, der mit seinen etwa 150.000 Einwohnern heute eine Stadt in der Stadt bildet. In letzter Zeit hat die Bauindustrie am Stadtrand von Mixco auf ehemaligen Fincas zahlreiche Reihenhaussiedlungen für die kleine, aufstrebende Mittelschicht gebaut. Einige ältere Siedlungen und einzelne Stadtteile sind hingegen zu sozialen Brennpunkten mit hoher Kriminalitätsrate geworden.

Die Ursprünge von Mixco sind unklar. 1525 eroberte Pedro de Alvarado mit seinen spanischen Truppen und indigenen Söldnern die ehemalige Pocomam-Stadt und spätere Cakchiquel-Festung Mixco Viejo (Alt-Mixco), die rund 50 km nördlich von Mixco im heutigen Departamento Chimaltenango liegt. Der Legende nach siedelte er die verbliebenen Einwohner der zerstörten Stadt im heutigen Mixco an. Mixco Viejo wurde in den 1950er Jahren von französischen Forschern ausgegraben und schließlich rekonstruiert. Ob es sich dabei um das alte Mixco handelt wird bezweifelt. Vermutlich war es bei Chinautla (Chinautla Viejo), etwa 25 km nordöstlich des heutigen Mixco

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, wo Alvarado aufständische Pocomam unterwarf. Mixco wurde von Alvarado als Santo Domingo Mixco am 4. August 1526 in einer militärisch leicht zu kontrollierenden Gegend gegründet. Die dort bereits ansässigen und die umgesiedelten Pocomam teilte man spanischen Encomenderos zu. Während der Kolonialzeit gehörte der Ort zum Verwaltungsbezirk von Santiago de los Caballeros de Goathemala beziehungsweise zur dortigen Alcaldía Mayor de Sacatepéquez. Auch nach der Unabhängigkeit von Spanien (1821) blieb Mixco bis in die 1950er Jahre hinein ein kleines, unbedeutendes Municipio im Westen von Guatemala-Stadt. 1950 hatte es 11.784 Einwohner, davon 4.181 im damaligen Dorf. Schrittweise entstanden jedoch andere größere Siedlungen, darunter die Colonia La Florida, die seinerzeit fast vollständig von Wald umgeben war und wegen der unzureichenden Leistungen der Gemeindeverwaltung von Mixco 1958 als Exklave dem Municipio von Guatemala-Stadt zugeschlagen wurde. Obwohl La Florida heute mitten in Mixco liegt und sich die Umstände auch sonst völlig verändert haben, gehört der Stadtteil noch immer zur Hauptstadt. Nach dem schweren Erdbeben von 1976 zogen aus dem ganzen Land zahllose Obdachlose in Richtung Hauptstadt und ließen sich in deren Umland nieder, auch im Municipio von Mixco. Die allgemeine Bevölkerungsexplosion und die Ansiedlung zahlreicher Industriebetriebe führte in den folgenden Jahrzehnten zum Zusammenwachsen der Stadtgebiete von Mixco und Guatemala-Stadt.

Der Nahuatl-Name Mixco stammt von den mexikanischen Söldnern Alvarados und bedeutet in etwa „Wolkenbedeckter Ort“.

Der Ausbau von Mixco erfolgte im Wesentlichen entlang von zwei großen Ein- und Ausfallstraßen der Hauptstadt: der in west-östlicher Richtung verlaufenden Calzada Roosevelt, die im weiteren Verlauf zur Fernstraße CA 1 Interamericana (Panamericana) wird, und der von der Roosevelt nach Nordwesten abzweigenden Calzada San Juan, die dann als Nationalstraße 5 über San Juan Sacatepéquez in den Norden Guatemalas führt. An der Roosevelt konzentrieren sich zahlreiche größere Industrie- und Dienstleistungsbetriebe, darunter etliche Niederlassungen internationaler Konzerne, während an der San Juan und entlang der zahlreichen Nebenstraßen kleinere Handels- und Dienstleistungsunternehmen überwiegen. Andere Stadtgebiete wie San Cristóbal oder Bosques de San Nicolás wurden wegen der Schluchten, die sie von Guatemala-Stadt trennen, mit Brücken und neuen Straßen an die bestehenden Verkehrswege angeschlossen, womit sich auch die Verkehrssituation auf den beiden genannten Verkehrsachsen etwas verbessert hat. Der öffentliche Personennahverkehr wird, von Taxis abgesehen, von einem dichten Netz von Buslinien sichergestellt. Die öffentlichen Busse sind während der Stoßzeiten überfüllt und werden oft überfallen, weswegen der Individualverkehr beständig zunimmt. Eine Ausweitung des im Aufbau befindlichen Busway-Netzes (Transmetro) von Guatemala-Stadt bis nach Mixco ist geplant.

Mixco ist bekannt für seine Chicharones und für seinen Kakao. Bedeutende Feste finden im Januar zu Ehren der Jungfrau von Morenos und im August zu Ehren des Stadtpatrons Santo Domingo de Guzmán statt.

Amatitlán | Chinautla | Chuarrancho | Fraijanes | Guatemala-Stadt | Mixco | Palencia | Petapa | San José del Golfo | San José Pinula | San Juan Sacatepéquez | San Pedro Ayampuc | San Pedro Sacatepéquez | San Raimundo | Santa Catarina Pinula | Villa Canales | Villa Nueva

Dobročkov

Dobročkov (deutsch Dobrusch) ist ein Dorf in der Gemeinde Ktiš im Okres Prachatice in Tschechien. Es liegt zweieinhalb Kilometer östlich von Ktiš.

Dobročkov liegt linksseitig des Křemžský potok im Blansker Wald, einem Vorland des Böhmerwaldes (Šumavské podhůří). Nachbarorte sind Smědeč (Groß-Zmietsch) im Norden, Kuklov und Brloh im Nordosten, Rychtářov (Richterhäuser) im Osten mcm taschen sale, Březovík (Oxbrunn) und im Süden, Třebovice (Siebitz) im Südwesten und Ktiš im Westen. Südwestlich erstreckt sich der Truppenübungsplatz Boletice (Poletitz). Auf dem Gebiet von Dobročkov liegt das Naturschutzgebiet „Dobročkovské hadce“

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Dobrusch lag am „Linzer Steig“, der von Linz über Hohenfurth und Krumau nach Písek und weiter nach Prag verlief. Es gehörte zur Ausstattung des 1263 von König Ottokar II. Přemysl gegründeten Klosters Goldenkron und wurde erstmals im Jahre 1303 urkundlich erwähnt. Vermutlich während der Amtszeit des Abtes Dietrich (1303–1333) wurde es kolonisiert und gehörte kirchlich zunächst zur Pfarrei Kalsching. Am 4. Juli 1310 wurde „Dobrusch“ (Dobročkov) zusammen mit den Dörfern „Przebowitz“ (Třebovice) und „Ribsbrun“ (Březovík) auf Geheiß des Prager Bischofs Johann IV. zur St.-Bartholomäus-Kirche Tisch umgepfarrt. Zum Ausgleich wurden die Dörfer „Hawald“ (Hvozd) und „Zremin“ (Střemily) nach Kalsching eingepfarrt.

Am 10. April 1311 übertrug das Kloster Goldenkron Dobrusch zur Nutznießung dem südböhmischen Adligen Witiko/Witigo von Landstein (Vítek z Landštejna) auf dessen Lebenszeit. Er war ein Sohn des Hojer von Lomnitz (Ojíř z Lomnice) und starb um 1312. Am 25. Mai 1315 erhielt Witikos Sohn Wilhelm von Landstein († 1356) vom Kloster Goldenkron Dobrusch zur Nutznießung zugesprochen, wiederum auf Lebenszeit. 1340 wurde Dobrusch zusammen mit Klein Smietsch (Smědeček) der neu errichteten Kirche in Kuglweit (Kuglvajt/Kuklov) unterstellt. Später kam es wieder an die Pfarrei Tisch.

Wie die meisten Goldenkroner Klosterdörfer gelangte auch Dobrusch während der Wirren der Hussitenkriege an Ulrich II. von Rosenberg. Er hatte die Besitzungen des Klosters 1420 zunächst pfandweise von König Sigismund erhalten und sie sich später aufgrund eines Falsifikats angeeignet. Jedenfalls wird Dobrusch um 1450 als Besitz der Rosenberger verzeichnet, die es mit ihrer Herrschaft Krumau verbanden. Die Bevölkerung von Dobrusch und Umgebung bekannte sich im 15. Jahrhundert überwiegend zum Utraquismus und auch die Seelsorge in Tisch war bis 1493 utraquistisch. Am 30. Juni 1493 wurde die Kirche von Tisch im Auftrag des Prager Administrators durch den Camminer Bischof Benedikt von Waldstein wieder für den katholischen Gebrauch eingeweiht. Im 15. Jahrhundert breitete sich die Reformation in der Herrschaft Krumau aus, die vom letzten Rosenberger Peter Wok von Rosenberg unterstützt wurde. Er verkaufte die Herrschaft Krumau 1602 an König Rudolf II., der sie nach der Schlacht am Weißen Berg 1622 seinem Hofkammerpräsidenten Hans Ulrich von Eggenberg schenkte.

Während des Dreißigjährigen Kriegs wurde Dobrusch verwüstet und zerstört. Nach Kriegsende wurde Dobrusch und Umgebung mehrfach von der Pest heimgesucht. Nach dem Aussterben der Eggenberger 1719 fiel Dobrusch zusammen mit der Herrschaft Krumau an die Fürsten Schwarzenberg. Zusammen mit der Pfarrei Tisch wurde Dobrusch 1784 vom Erzbistum Prag gelöst und dem neu gegründeten Bistum Budweis zugewiesen.

Nach der Ablösung der Patrimonialherrschaften bildete Dobrusch ab 1848 eine selbstständige Gemeinde im Gerichtsbezirk Kalsching. 1915 bestand die Gemeinde Dobrusch, zu der Oxbrunn und Siebitz gehörten, aus 458 deutschen Einwohnern (davon 132 in Dobrusch, 202 in Oxbrunn und 124 in Siebitz). Nach der Gründung der Tschechoslowakei 1918 erhielt Dobrusch 1923 die amtliche tschechische Ortsbezeichnung Dobročkov.

Infolge des Münchner Abkommens wurde Dobročkov/Dobrusch 1938 dem Deutschen Reich angeschlossen und gehörte bis 1945 zum Landkreis Krummau an der Moldau im Reichsgau Oberdonau. 1930 bestand die Gemeinde Dobrusch aus 549 Einwohnern, 1939 waren es 532. Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel es an die Tschechoslowakei zurück und wurde wieder in Dobročkov umbenannt. 1945/1946 wurden die deutschen Bewohner vertrieben und die Häuser und Gehöfte dem Verfall preisgegeben. Nach der Machtübernahme durch die Kommunisten 1948 wurden die Häuser (bis auf ein Gehöft) devastiert und vor 1965 eingeebnet. Nach der Samtenen Revolution 1990 wurden neue Häuser errichtet und Dobročkov wiederbesiedelt.

Schloss Schönfeld (Altmark)

Das Schloss Schönfeld ist ein der Renaissance und dem Barock nachempfundenes Bauwerk in Schönfeld, einem Gebietsteil des Ortsteils Bismark-Steinfeld im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt.

Der Ort Schönfeld, zehn Kilometer westlich des Altmarkzentrums Stendal gelegen, war seit dem Ende des 12. Jahrhunderts im Besitz der Adelsfamilie von Rundstedt. Otto von Rundstedt erteilte 1873 den Auftrag, westlich des alten Gutshauses ein repräsentatives Schloss zu errichten. Die Arbeiten begannen mit dem Anlegen eines Teiches, dessen Aushub als Basis für das zu bauende Gebäude diente. Innerhalb von drei Jahren entstand ein breitgelagerter zweigeschossiger Putzbau auf einem hohen Kellersockel und mit einem markanten Mansardwalmdach. Die nach Norden gerichtete Hauptfont ist mit einem dreiachsigen Mittelrisalit ausgestattet, in den das Hauptportal eingelassen ist. Nach Süden hin ausgerichtet sind zwei Flügel angefügt. Während der westliche Flügel nur geringfügig über die Südfront hinausragt, ist der Ostflügel einachsig gestaltet

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. Zwischen beiden Flügeln wurde eine große mit Balustraden versehene Terrasse angelegt. Über dem Gartenportal befindet sich das Wappen der Familie von Rundstedt. Die gesamte Südfront ist über dem Untergeschoss mit einem Stuckband verziert. Die Innenräume sind mit Stuckdecken ausgestaltet und teilweise mit Wand- und Deckengemälde geschmückt. 1885 legte ein Schüler des Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné einen 87.625 m² großen Schlosspark im Stil eines englischen Landschaftsparkes an. Dabei wurden der Gutsteich und teilweise der damals 700 Jahre alte Baumbestand mit einbezogen.

1945 wurde das Schloss im Zuge der von der sowjetischen Besatzmacht angeordneten Bodenreform enteignet und kommunaler Nutzung zugeführt. Während die Familie von Rundstedt 1993 ihr landwirtschaftliches Gut zurück erwarb, wurde das Schloss 1996 vom Land Sachsen-Anhalt an eine ostfriesische Familie verkauft, die das Gebäude in ein Hotel umbaute, dass bis 2007 betrieben wurde. Der Plan, ab 2011 das Schloss als Seniorenresidenz zu nutzen, konnte nicht realisiert werden. Stattdessen wurde das Schloss von einem Bordellbetreiber übernommen und zum Bordell umfunktioniert.

Koordinaten:

Kirche Altenhagen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)

Die Kirche Altenhagen ist ein Kirchengebäude in der Gemeinde Altenhagen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

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. Sie gehört zur Kirchengemeinde Altenhagen der Propstei Demmin im Kirchenkreis Pommern der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Die Kirche ist ein einfacher turmloser Fachwerkbau auf rechteckigem Grundriss.

Eine Kirche im damals noch Hinrichshagen genannten Ort wurde 1311 urkundlich erwähnt. Die auf Wolde gesessenen Voß bestätigten der von ihren Vorfahren gestifteten Kirche den Besitz von zwei Hägerhufen mit allen Gerechtigkeiten.

In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde die Fachwerkkirche als Notkirche neu errichtet. Die Reste abgebrannter Stallgebäude dienten als Baumaterial.

1993 wurde die Kirche saniert. Teilweise wurde die Ausstattung erneuert. Aus dem früheren Barockaltar blieb die Kanzel erhalten.

Koordinaten:

Alejandro Gertz Manero

Alejandro Gertz Manero (* 31. Oktober 1939 in Mexiko-Stadt) ist ein mexikanischer Politiker und erster Sekretär (Minister) der mexikanischen Regierung für Innere Sicherheit.

Er absolvierte die Escuela Libre de Derecho und graduierte zum Doktor der Rechtswissenschaften an der Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM).

Gertz Manero war Generalsekretär des Instituto Nacional de Antropología e Historia, Bundesbevollmächtigter für Arbeitsschutz und Sekretär der Regierung des Distrito Federal de México für öffentliche Sicherheit (Secretario de Seguridad Públic de Distrito Federal) während der Amtszeit von Cuauhtémoc Cárdenas Solórzano und Rosario Robles

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. Aufgrund der in diesem Amt statistisch nachvollziehbaren Erfolge im Bereich Mexiko-Stadts gründete der damals regierende mexikanische Präsident Vicente Fox im Jahr 2000 auf Staatsebene das Secretaría de Seguridad Pública der Bundesregierung und setzte Gertz Manero dort als ersten Sekretät ein. Dieses Amt hatte er bis 2004 inne. Heute ist er Rektor an der privaten Universidad de Las Américas in Mexiko-Stadt

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Bunkenmoor

Koordinaten:

Das Bunkenmoor ist ein Naturschutzgebiet in der niedersächsischen Gemeinde Stöckse in der Samtgemeinde Steimbke und in der Stadt Nienburg im Landkreis Nienburg/Weser.

Das Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG HA 185 ist 37 Hektar groß. Es liegt östlich von Nienburg und ist von den Endmoränen der Krähe umgeben. Im Nordosten grenzt es direkt an das Naturschutzgebiet „Krähenmoor“.

Das Gebiet stellt eine Hochmoorfläche unter Schutz, welche sich in einer in eine Moräne eingesenkten Abflussrinne des heutigen Krähenmoores gebildet hat. Das Moor wird überwiegend von Birken-Kiefern-Moorwald und Pfeifengrasbeständen geprägt ist.

Das Bunkenmoor wird vom Schiffgraben durchflossen, der das Gebiet über den Führser Mühlbach zur Weser entwässert. Im Bereich des Schiffgraben sind stellenweise künstlich angelegte Stillgewässer zu finden, die sich naturnah entwickeln und für gefährdete Tierarten wie Amphibien von Bedeutung sind. Die Moorflächen sollen durch die Wiederherstellung standorttypischer Wasserverhältnisse regeneriert werden.

Das Gebiet steht seit dem 27. November 1997 unter Naturschutz. Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Nienburg/Weser.

Alhuser Ahe | Auwald bei Hingste | Borsteler Moor | Buchhorster Auwald | Bunkenmoor | Burckhardtshöhe | Domäne Stolzenau/Leese | Drakenburger Marsch | Eichen-Hülsenwälder | Eichenkratt | Geesthang Nordholz | Hagenburger Moor | Hägerdorn | Hohes Moor | Holtorfer Moor | Krähenmoor | Krähenmoor II | Lemker Marsch | Liebenauer Gruben&nbsp

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;| Meerbruch | Meerbruchswiesen | Nordeler Bruch | Orchideenwiese bei Diepenau | Rehburger Moore | Rodewalder Lichtenheide | Rodewalder Wiehbuschwiesen | Schmiedebruch | Siedener Moor | Speckenbachtal | Steimbker Kuhlen&nbsp

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;| Steinbrinker-Ströhener Masch | Uchter Moor | Weißer Graben | Wellier Schleife/Staustufe Landesbergen | Wiedesee

Interessenverband Deutsches Internet

Der Interessenverband Deutsches Internet e.V. (kurz I.D.I.) ist die gemeinsame Informations- und Schutzgemeinschaft der Internetnutzer in Deutschland und als Träger gemeinnütziger Internet-Projekte dem Verbraucherschutz verpflichtet.

Der I.D.I. wurde Anfang 1996 ursprünglich als redaktionelles Informationsportal für das Internet gegründet und wenig später zum Dienst für den Verbraucherschutz weiter entwickelt. Im Jahre 2001 erfolgte die Registrierung als eingetragener Verein beim Amtsgericht München unter VR 17344. Fachleute und Unternehmen der IT- und Internetbranche unterstützen als Hauptmitglieder die Arbeit des Verbandes durch tätige Mithilfe.

Für alle deutschen Internetbenutzer besteht die Möglichkeit, sich direkt im Internet als beitragsfreies Mitglied beim I.D.I.-Verband einzutragen (Stand Mitte 2010: 18.448 Mitglieder). Bei Fragen jeder Art berechtigt dies, über die Mail-Hotlines kostenlose Hilfe einzuholen oder aber auch aktiv an Projekten mitzuarbeiten

Firmen, die sichergehen wollen, dass möglichst kein Verbraucher unzulässig mit Werbung belästigt wird, können sich freiwillig mit den Robinsonlisten abgleichen, um kostspielige rechtliche Folgen zu vermeiden. Denn für sehr viele Adressbestände liegen oft keine nachweisbaren bzw. gültigen Bestätigungen der Verbraucher zu erlaubten Werbekontakten vor.

Personen, die über kein Internet verfügen, können den Eintrag auch per Fax oder auf dem Postweg veranlassen. Der Eintrag durch Dritte ist grundsätzlich nicht erlaubt (Ausnahme bei Betreuungsverhältnissen).

Bereits seit 2001 laufen die Eintragungsverfahren in die Schutzlisten online über gesicherte Verfahren im Internet.

Seit seinem Bestehen hat der Verband im Schnitt mehr als 10.000 Bürgern pro Jahr unentgeltlich Anfragen beantwortet und über ehrenamtliche Mitarbeiter Hilfestellungen bei Verbraucherbelästigungen gegeben.

Wer Telefonwerbung verhindern möchte, kann seine Telefonnummer online auf der vom Interessenverband Deutsches Internet e. V. geführten Schutzliste hinterlegen. Neben der Trägerschaft der Robinsonlisten für Mail, Mobil- und Festnetztelefon betreut der Verband Projekte gegen Computerbetrug, Dialermissbrauch sowie für Titelschutz nach §5 Absatz 3 MarkenGesetz. Darüber hinaus werden Plattformen für Internetrecht, Info-Portale und Online-Datenbanken betrieben.

Anmerkung: Verschiedene Aussagen der drei o.g. IT-Branchenverbände im Zusammenhang mit Verbraucherschutzprojekten des I.D.I. datieren vom November 2001. Ihnen wurde vom I.D.I. durch Beantragung einer Einstweiligen Verfügung und einer Abmahnung mit Unterlassungserklärung erfolgreich widersprochen (Landgericht Berlin, AZ 21.O.559/01, AZ 27

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.O.748/01, AZ 15.O.718/01 vom 30. November 2001). Das „Hacken“ bezog sich auf einen Server bei 1&1, der Vorgang konnte nie restlos geklärt werden. Danach sind keine ähnlichen Einbrüche mehr gelungen.

Jean Médecin

Jean Médecin (* 2. Dezember 1890 in Nizza; † 18. Dezember 1965 ebenda) war ein französischer Politiker. Er war unter anderem 1928 bis 1943 und 1947 bis 1965 Bürgermeister der Stadt Nizza.

Médecin stammte aus einer alten Notabelnfamilie. Er studierte Rechtswissenschaften in Paris und diente im Ersten Weltkrieg in der französischen Armee. 1916 erhielt der vom Korporal zum Hauptmann Aufgestiegene nach der Schlacht von Verdun das Croix de Guerre und wurde Mitglied der Ehrenlegion.

Nach Kriegsende war er kurz als Rechtsanwalt tätig, widmete sich aber bald hauptberuflich der Politik. Als Multifunktionär fungierte Médecin nicht nur als Bürgermeister sondern auch Mitglied (Deputierter) im nationalen Parlament, ab 1939 Mitglied des Senats. Médecin gehörte zunächst zu den Unterstützern des Regimes von Marschall Philippe Pétain und behielt seine Ämter, zerkrachte sich aber 1942 mit den italienischen Besatzern von Nizza. Das Jahr 1944 verbrachte er zum Teil in deren Gefangenschaft. Vorwürfe der Kollaboration bewirkten nur eine kurze Unterbrechung seiner politischen Karriere. Ab 1947 übte er wieder seine wichtigsten Ämter aus. 1955 – 1956 diente er als Staatssekretär im Ministerrat.

Médecin war und blieb ein entschiedener Gegner von Charles de Gaulle. Bei der Präsidentschaftswahl 1965 unterstützte er deshalb im ersten Wahlgang Jean Lecanuet und François Mitterrand im zweiten.

Médecins Ausrichtung kann für den Großteil der Zwischenkriegszeit und für die Periode nach 1945 als bürgerlich-demokratisch oder linke bis rechte Mitte umrissen werden. 1936, nach der Bildung der Volksfrontregierung mcm taschen sale, schloss er sich kurz dem Parti populaire français, einer faschistischen Gruppierung, an.

Ab 1961 gab Mèdecin etliche seiner Mandate an seinen Sohn Jacques Médecin ab, der ihm 1965 bis 1990 als Bürgermeister nachfolgte, dann allerdings wegen einer Korruptionsaffäre flüchten musste.

In Jean Médecins Amtszeit fallen viele der gelungenen und auch der problematischen urbanen Projekte Nizzas – etwa die aufgestelzte Stadtautobahn über den Bahngeleisen und mehrere Museumsbauten. Médecin starb im Amt

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. Heute trägt die Avenue Jean-Médecin, eine der wichtigsten Einkaufsstraßen Nizzas, seinen Namen mcm taschen sale. Man nannte Médecin „le roi Jean“, oder im lokalen Dialekt „Jan de Nissa“.

Dietmar Schacht

Dietmar „Didi“ Schacht (* 28. September 1962 in Duisburg) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und derzeitiger -trainer. Er betreibt zudem in Duisburg und auf Mallorca eine Fußballschule.

In der Jugend spielte Dietmar Schacht beim SV Laar 21 in Duisburg. Seine Profikarriere startete Schacht 1981 beim MSV Duisburg

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, mit dem er 1982 aus der Fußball-Bundesliga abstieg. Bis 1985 blieb er in Duisburg, bevor er nach einem Intermezzo beim südkoreanischen Team POSCO Atoms (Herbst 1985) im Jahrestakt zu Tennis Borussia Berlin, Arminia Bielefeld und Alemannia Aachen wechselte. 1989 wechselte er zusammen mit dem Trainer Peter Neururer zum FC Schalke 04. Dort wurde er zunächst zum Publikumsliebling und später zum Mannschaftskapitän; 1991 wählten ihn die Fans zum „beliebtesten Spieler der Saison“, nachdem der Mannschaft der Aufstieg in die Bundesliga gelungen war. Der 5:2-Erfolg in der folgenden Spielzeit 1991/92 im Derby gegen Borussia Dortmund wurde zu Schachts letztem Bundesligaspiel. Da in beiden Sprunggelenken Arthrose diagnostiziert wurde, musste Schacht seine Karriere beenden.

Insgesamt bestritt Schacht 22 Bundesligaspiele, in denen er ohne Torerfolg blieb, und 228 Zweitligaspiele (19 Tore).

Nach seiner Spielerkarriere erwarb er unter Gero Bisanz die Fußballlehrerlizenz. Seine erste Trainerstation war der FC Remscheid. Er war später Trainerassistent von Aleksandar Ristić, Pierre Littbarski, Horst Franz und Gerd vom Bruch und war zudem als Trainer des Duisburger Bezirksligisten Hertha Hamborn aktiv. 2005 übernahm er das Traineramt beim Frauen-Bundesligisten SC 07 Bad Neuenahr, seine erste Station im Frauenfußball. Gleich in seiner ersten Saison führte er die Mannschaft auf den vierten Platz, die beste Platzierung der Vereinsgeschichte. Sein Vertrag wurde daraufhin bis 2012 verlängert, doch am 23. Januar 2008 wurde Schacht überraschend fristlos entlassen.

Von September 2007 bis März 2009 war er zusätzlich Trainer der deutschen Nationalmannschaft für Menschen mit geistiger Behinderung. Er führte sein Team zur Europameisterschaft 2008, bei der die Nationalmannschaft den sechsten Platz erreichte. Im November 2008 nahm er den Posten als Cheftrainer beim Düsseldorfer Bezirksligisten SC Unterbach an. Im Februar 2009 wechselte er als Co-Trainer von Pierre Littbarski zum FC Vaduz, der in der Axpo Super League, also der höchsten Liga der Schweiz, spielt. Nach einer insgesamt sehr enttäuschenden Rückrunde wurden Littbarski, Schacht und der Rest des ihnen angehörigen Trainerstabs entlassen. Im Juli 2010 übernahm Schacht das Amt des Trainers und des Sportlichen Leiters beim Westfalenligisten 1. FC Kaan-Marienborn. Zur Saison 2011/12 wurde Schacht neuer Trainer des Mittelrhein-Ligisten SV Bergisch Gladbach 09. Unter Schacht stieg der Verein 2012 in die Regionalliga West auf, aus der man direkt wieder abstieg. Die Zusammenarbeit wurde im März 2015 vorzeitig beendet. Seit dem 1. Juli 2015 ist Schacht Cheftrainer und Sportlicher Leiter bei Hamborn 07.