W-7

N-(6-Aminohexyl)-5-chlor-1-naphthalinsulfonamid, kurz W-7 oder W7, ist eine organisch-chemische Verbindung, die sich vom Naphthalin ableitet. W7 ist ein Calmodulin-Antagonist, der in der Natur nicht vorkommt, aber für die Erforschung der Biochemie der Zellen Bedeutung besitzt. Er wurde 1978 zum ersten Mal synthetisiert. Die Substanz wird oft als Hydrochlorid verwendet.

W7 bindet Calcium innerhalb der Zellen von Eukaryoten (alle Tiere und Pflanzen außer Bakterien und Archaeen), transportiert es aus den Zellen und verhindert damit die Bildung des Calcium-Calmodulin(CaM)-Komplexes, der im Metabolismus zur Aktivierung vieler Enzyme notwendig ist. W7 und ähnlich wirkende Stoffe werden deswegen als Calmodulin-Antagonisten bezeichnet, die bei höheren Konzentration sogar die Zellteilung verhindern können.

Das fast identische W5 (oder W-5), dem lediglich das Chlor-Atom am Naphthalin-Gerüst fehlt, besitzt keinerlei hemmende Wirkung auf Calmodulin.

Eine Großzahl von Calmodulin-Antagonisten wird für biochemische Untersuchungen von Calcium-CaM-abhängigen Signalwegen von Tieren und Pflanzen verwendet, darunter W7

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, Trifluoperazin (TFP), Calmidazoliumchlorid und Fluophenazin-N-2-chlorethandihydrochlorid (SKF-7171). So wurde etwa gezeigt, dass viele dieser Stoffe die langsam aktivierten Ionenkanäle in pflanzlichen Vakuolen hemmen. In der biochemischen Zellforschung werden Konzentrationen im Bereich von 250 bis 600 μM (gelöst in 0,1%igem DMSO-Wasser-Gemisch) eingesetzt. Der verwandte Stoff N-(6-aminohexyl)-1-Naphthalinsulfonamid (W5, W-5) wird meist als Negativkontrolle für W7-abhängige CaM-Inhibitionsexperimente genutzt.

Salvador Cabrera

Salvador Cabrera (* 21. August 1973 in Mexiko-Stadt) ist ein ehemaliger mexikanischer Fußballspieler auf der Position des Innenverteidigers.

Cabrera begann seine aktive Laufbahn in der Saison 1994/95 beim Club Necaxa, für den er sein Debüt in der mexikanischen Primera División am 27. November 1994 in einem Auswärtsspiel bei den Toros Neza gab, das 1:1 endete. Gleich am Ende seiner ersten Saison bei Necaxa gewann Cabrera den Meistertitel und konnte ihn in der darauffolgenden Saison mit den Necaxistas sogar verteidigen. Großen persönlichen Anteil hatte Cabrera am dritten Meistertitel im Torneo Invierno 1998, in dem Necaxa die Finalspiele gegen Chivas Guadalajara erreichte. Nach einem torlosen Heimspiel erzielte ausgerechnet der Verteidiger Cabrera in der 54. Minute des Rückspiels im Estadio Jalisco von Guadalajara den Führungstreffer zum 1:0 für Necaxa und brach somit den Bann

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, dem sein Mannschaftskamerad Sergio Vázquez drei Minuten vor Spielende das entscheidende 2:0 folgen ließ, womit der dritte Meistertitel für Necaxa in den 1990er Jahren unter Dach und Fach war.

Obwohl Cabrera zwischenzeitlich für den Stadtrivalen Atlante (2001) und den Puebla FC (2003/04) spielte, kehrte er immer wieder zu den Necaxistas zurück, in deren Reihen er in der Saison 2006/07 seine aktive Laufbahn ausklingen ließ.

Cabrera gehörte zum Aufgebot der mexikanischen Nationalmannschaft bei der im Sommer 1999 ausgetragenen Copa América 1999 in Paraguay, wo er allerdings nicht zum Einsatz kam.

Sein Länderspieldebüt hatte er bereits am 10. Februar 1999 in einem Freundschaftsspiel gegen Argentinien (0:1) bestritten, wo er eine Halbzeit lang zum Einsatz gekommen war. Sein letztes Länderspiel absolvierte Cabrera am 20. Februar 2000 gegen Kanada (1:2 nach Golden Goal) im Viertelfinale des in den USA ausgetragenen CONCACAF Gold Cup 2000, bei dem er außerdem das Vorrundenspiel gegen Trinidad und Tobago (4:0) bestritten hatte.

Interessenverband Deutsches Internet

Der Interessenverband Deutsches Internet e.V. (kurz I.D.I.) ist die gemeinsame Informations- und Schutzgemeinschaft der Internetnutzer in Deutschland und als Träger gemeinnütziger Internet-Projekte dem Verbraucherschutz verpflichtet.

Der I.D.I. wurde Anfang 1996 ursprünglich als redaktionelles Informationsportal für das Internet gegründet und wenig später zum Dienst für den Verbraucherschutz weiter entwickelt. Im Jahre 2001 erfolgte die Registrierung als eingetragener Verein beim Amtsgericht München unter VR 17344. Fachleute und Unternehmen der IT- und Internetbranche unterstützen als Hauptmitglieder die Arbeit des Verbandes durch tätige Mithilfe.

Für alle deutschen Internetbenutzer besteht die Möglichkeit, sich direkt im Internet als beitragsfreies Mitglied beim I.D.I.-Verband einzutragen (Stand Mitte 2010: 18.448 Mitglieder). Bei Fragen jeder Art berechtigt dies, über die Mail-Hotlines kostenlose Hilfe einzuholen oder aber auch aktiv an Projekten mitzuarbeiten

Firmen, die sichergehen wollen, dass möglichst kein Verbraucher unzulässig mit Werbung belästigt wird, können sich freiwillig mit den Robinsonlisten abgleichen, um kostspielige rechtliche Folgen zu vermeiden. Denn für sehr viele Adressbestände liegen oft keine nachweisbaren bzw. gültigen Bestätigungen der Verbraucher zu erlaubten Werbekontakten vor.

Personen, die über kein Internet verfügen, können den Eintrag auch per Fax oder auf dem Postweg veranlassen. Der Eintrag durch Dritte ist grundsätzlich nicht erlaubt (Ausnahme bei Betreuungsverhältnissen).

Bereits seit 2001 laufen die Eintragungsverfahren in die Schutzlisten online über gesicherte Verfahren im Internet.

Seit seinem Bestehen hat der Verband im Schnitt mehr als 10.000 Bürgern pro Jahr unentgeltlich Anfragen beantwortet und über ehrenamtliche Mitarbeiter Hilfestellungen bei Verbraucherbelästigungen gegeben.

Wer Telefonwerbung verhindern möchte, kann seine Telefonnummer online auf der vom Interessenverband Deutsches Internet e. V. geführten Schutzliste hinterlegen. Neben der Trägerschaft der Robinsonlisten für Mail, Mobil- und Festnetztelefon betreut der Verband Projekte gegen Computerbetrug, Dialermissbrauch sowie für Titelschutz nach §5 Absatz 3 MarkenGesetz. Darüber hinaus werden Plattformen für Internetrecht, Info-Portale und Online-Datenbanken betrieben.

Anmerkung: Verschiedene Aussagen der drei o.g. IT-Branchenverbände im Zusammenhang mit Verbraucherschutzprojekten des I.D.I. datieren vom November 2001. Ihnen wurde vom I.D.I. durch Beantragung einer Einstweiligen Verfügung und einer Abmahnung mit Unterlassungserklärung erfolgreich widersprochen (Landgericht Berlin, AZ 21.O.559/01, AZ 27

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.O.748/01, AZ 15.O.718/01 vom 30. November 2001). Das „Hacken“ bezog sich auf einen Server bei 1&1, der Vorgang konnte nie restlos geklärt werden. Danach sind keine ähnlichen Einbrüche mehr gelungen.

Claus Schedl

Claus Nikolaus Schedl CSsR (* 3. August 1914 in Oberloisdorf

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; † 19. Juni 1986 in Sankt Stefan ob Leoben) war ein österreichischer römisch-katholischer Theologe und Ordenspriester der Kongregation des Heiligsten Erlösers.

Schedl legte 1932 das Ordensgelübde der Redemptoristen ab, studierte ab 1934 Theologie an der Philosophisch-Theologischen Ordenslehranstalt in Mautern in Steiermark und wurde 1939 zum Priester geweiht. Der Abschluss des Studiums erfolgte 1940 an der extraterritorialen Lehranstalt in Puchheim mcm taschen sale, nachdem das Kloster Mautern unter der Besetzung durch die Nationalsozialisten aufgelöst worden war. Aus gesundheitlichen Gründen vom Militärdienst befreit, absolvierte Schedl Doktorandenstudien in Wien (Katholische Theologie) und Tübingen (Semitistik mit Schwerpunkt Arabisch und Syrisch). 1942 erfolgte die Promotion in Wien, 1943 in Tübingen. Im Bereich alttestamentliche Bibelwissenschaften habilitierte er sich 1947 und war anschließend in Wien und an der wieder eröffneten Redemptoristenschule in Mautern tätig.

Von 1951 bis 1960 bereiste Schedl unter schwierigen Bedingungen ausgedehnt den Nahen und Mittleren Osten, wo er mehrfach verhaftet wurde und unter Beschuss geriet

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. Ab 1952 lehrte er an der Karl-Franzens-Universität in Graz, wo er 1967 zum ordentlichen Professor für Biblische Theologie ernannt wurde. Der Lehrstuhl wurde 1978 in das Institut für Religionswissenschaften umgewandelt, Schedl blieb bis zu seiner Emeritierung 1984 dort tätig.

Carl Prenner würdigte Schedl als „Brückenbauer zwischen den Religionen“. Schedl sei pionierhaft den Einflüssen und Zusammenhängen zwischen den Religionen nachgegangen und habe versucht, ein positives Bild Mohammeds auch im christlichen Kontext zu vermitteln.

Iteru

Das Iteru repräsentierte im Alten Ägypten sowohl ein Längen- als auch ein mit der Sonne kombiniertes Zeitmaß. In der Regel wird angenommen, dass ein Iteru 20.000 Meh oder etwa 10,5 km entsprach.

Herodot nennt dieses Maß Schoinos und sagt, dass er 60 Stadien also ungefähr 11 km entsprach. Strabon berichtet, dass laut Aussage von Artemidor von Ephesos, dem Schoinos an verschiedenen Orten verschiedenen Längen zugeordnet waren. So soll ein Schoinos zwischen Memphis und Theben 120 Stadien, zwischen Theben und Syene 60 Stadien und zwischen Pelusium und dem Nildelta 30 Stadien betragen haben. Dies und die Tatsache

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, dass Iteru auch Fluss oder Nil bedeutet, könnte darauf hindeuten, dass die Maßeinheit etwa der Wegstrecke entsprach, die mit dem Schiff in einer Stunde zurückgelegt werden konnte.

Hieronymus berichtet, dass es am Nil Stationen gab, mit Mannschaften, die die Schiffe an Seilen flussaufwärts zogen, wovon sich der griechische Namen Schoinos (griechisch σχοῖνος = Strick) herleiten soll. Christian Ludwig Ideler schloss daraus, dass der Abstand dieser Stationen mit dem Gefälle des Flusses zusammenhing und hier die Ursache für die Variation der Länge des Schoinos zu suchen sei.

Peter Wesseling folgerte aus der Angabe im Itinerarium Antonini, dass die Entfernung der Station Pentaschoenon (griechisch Πεντασχοινον = fünf Schoinen), die genau zwischen Pelusium und dem Berg Casius lag und von beiden Orten 20 römische Meilen entfernt war, zu diesen Orten fünf Schoinen entfernt lag und deshalb 1 Schoinos 4 römischen Meilen oder 5,93 km entsprach. Heron von Alexandria bestätigt diese Angabe und sagt

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, dass ein Schoinos 30 Stadien lang ist. Auch bei Gaius Plinius Secundus gibt es ähnliche Angaben, so soll Eratosthenes für ein Schoinos mit 40 Stadien (40 x 192,3 m = 7,65 km) und wieder andere mit 32 olympischen Stadien (32 x 192,3 m = 6,15 km) gerechnet haben.

Überprüft man die antiken Entfernungsangaben, so zeigt sich, dass ein Schoinos oft etwa 30-45 Stadien entsprach.

Aus den Schriften des Amduats geht hervor, dass der Sonnengott Re bei seiner nächtlichen Fahrt durch die Duat in einer Nachtstunde eine Strecke von 309 Iteru (knapp 3.245 km) zurücklegte, weshalb 309&nbsp mcm taschen sale;Iteru als zeitliches Längenmaß auch einer Nachtstunde entsprechen. Nach dem Eintritt in die Duat vergingen zwölf Nachtstunden bis zum Sonnenaufgang.

Dieser Zeitraum entspricht einer Gesamtstrecke von 3708 Iteru (knapp 39.000 km), was fast dem tatsächlichen Erdumfang entspricht. Es bleibt unklar, wie jene Entfernungsangaben von den Ägyptern ermittelt wurden und ob ein Verfahren im Zusammenhang der Landvermessung als Grundlage diente, die als große Errungenschaft der Ägypter galt.

Baeyer-Villiger-Oxidation

Die Baeyer-Villiger-Oxidation ist eine Reaktion in der organischen Chemie. Dabei wird durch Umsetzung mit Percarbonsäure ein Keton zum Ester umgesetzt:

Cyclische Ketone werden dabei unter Ringerweiterung in Lactone umgewandelt. Die Reaktion wird durch die Gegenwart von Lewis-Säuren, z. B

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. BF3, katalytisch beschleunigt.

Die Baeyer-Villiger-Oxidation ist nach dem deutschen Chemiker Adolf von Baeyer (1835–1917) und dem Schweizer Chemiker Victor Villiger (1868–1934) benannt.

Eine besonders gut geeignete Percarbonsäure für die Baeyer-Villiger-Reaktion ist Peroxytrifluoressigsäure (2).

Das Keton 1 und die Percarbonsäure 2 reagieren unter Bildung des instabilen tetraedischen Zwischenprodukts 3 mit einer schwachen O-O-Bindung. Nach heterolytischer Spaltung der O-O-Bindung wandert eine der Alkylgruppen (oben: R) zu einem O-Atom. Es entsteht ein Ester 4. Neben der katalytischen Beschleunigung durch Lewis-Säuren hat der Charakter der Abgangsgruppe [oben: Trifluoracetat (5)] und die „wandernde“ Gruppe einen wesentlichen Einfluss auf die Reaktionsgeschwindigkeit.

Bei unsymmetrisch substituierten Ketonen wandert im Allgemeinen die Gruppe, welche die positive Ladung des Carbeniumions besser stabilisieren kann, falls ihre Wanderung nicht sterisch gehindert ist.

Die relative Wanderungstendenz von der größten zur niedrigsten Wanderungstendenz:

tert-Alkyl > sec-Alkyl = Phenyl > prim-Alkyl > Methyl

Experimentelle Untersuchungen der Bayer-Villiger-Oxidation von 18O-markiertem Benzophenon zeigten, dass die Carbonylgruppe des Ketons unverändert im Endprodukt (Benzoesäurephenylester) erscheint:

Aldehyde werden in der Regel zu Carbonsäuren oxidiert, da ein H-Atom in den meisten Fällen die größte Wanderungstendenz zeigt (für Ausnahmen siehe Dakin-Reaktion). Diese Reaktion besitzt präparativ jedoch nur eine geringe Bedeutung, da es viele andere Methoden zur Oxidation von Aldehyden zu Carbonsäuren gibt, die einfacher und atomökonomischer realisierbar sind.

Caprolacton, ein Grundstoff zur Herstellung von Polycaprolacton einem Kunststoff aus der Gruppe der Thermoplaste, kann technisch durch eine Baeyer-Villiger-Oxidation von Cyclohexanon mit Persäuren, wie Peressigsäure, Perbenzoesäure oder m-Chlorperbenzoesäure hergestellt werden. Die Oxidation kann jedoch auch mittels Katalysatoren durch Sauerstoff bewerkstelligt werden. Im Labor benutzt man Perbenzoesäure als Oxidationsmittel:

Die Verwendung von Baeyer-Villinger-Monooxygenasen (BVMO) erlaubt die enantioselektive Synthese von chiralen Lactonen, wobei die Subklasse der Cyclohexanon-Monooxygenasen (CHMO) sich als besonders effektiv erwiesen hat. So kann z. B. 4-Methylcyclohexanon enantioselektiv (> 96&nbsp

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;% ee) zu (S)-4-Methyl-ε-caprolacton oxidiert werden

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. Der Mechanismus der enzymatischen Bayer-Villinger-Reaktion wurde näher untersucht.

Tunxis

Die Tunxis waren Algonkin sprechende Indianer, die im heutigen westlichen Connecticut am Farmington River westlich von Hartford lebten. Der Name bedeutet Volk von der Biegung des Flusses. Sie gehörten zu einer großen Zahl kleiner Stämme aus der Mattabesic-Gruppe im westlichen Connecticut, die von den englischen Kolonisten schon frühzeitig aus ihrem Siedlungsgebiet vertrieben wurden. Wie andere Neuengland-Stämme waren sie halbsesshaft und wanderten saisonal zwischen relativ gleichbleibenden Orten. Ihre Hauptnahrung war von Frauen angebauter Mais, sowie Fisch und Wild. Sie haben heute ihre Identität als Stamm verloren.

Die Beziehungen zwischen Tunxis und Engländern waren typisch für die Beziehungen zwischen Ureinwohnern und Europäern in Nordamerika. Anfangs hießen die Indianer die Neuankömmlinge willkommen, doch als die Zahl der weißen Einwanderer immer größer wurde und die Ureinwohner die merkwürdige Ansicht der Europäer über Landbesitz kennenlernten, begannen sich die Stämme gegen die Eindringlinge zu wehren. Die Europäer ihrerseits fürchteten die Indianer und betrachteten sie als lästiges Hindernis beim Besiedeln des Landes.

Die erste Aufzeichnung über die Tunxis stammt aus dem Jahre 1642, als eine Gruppe weißer Siedler aus Hartford auf der Jagd ihr Dorf am Ufer des Farmington Rivers entdeckten. Um 1650 schlossen die Engländer aus Hartford eine Vereinbarung mit den Tunxis: Für die Nutzung des Landes versprachen die Kolonisten den Tunxis Schutz vor ihren Feinden. Tatsächlich aber war dieses Abkommen ein Kaufvertrag und die Engländer glaubten ernsthaft, sie seien jetzt Besitzer des Landes. 1650 schloss man einen neuen Vertrag ab, in dem dieser Kaufvertrag bestätigt und für die Tunxis Land am östlichen Ufer des Farmington Rivers in Indian Neck reserviert wurde.

Allgemein reflektieren die historischen Überlieferungen das tiefe Misstrauen und die Furcht der Engländer vor den Ureinwohnern. Im Jahre 1654 verbot die Kolonialregierung in Connecticut den Verkauf von Alkohol an die Indianer. Händler wurden bestraft und ein Holländer, den man mehrfach beim Alkoholverkauf erwischte, kam vor Gericht und wurde aus der Kolonie verwiesen. 1666 war es den Tunxis nicht gestattet, bewaffnet in die Stadt zu kommen, wenn sie mehr als 9 Mann zählten.

Europäer nutzten diese Furcht aus, indem sie um die Allianz der Stämme warben, um konkurrierende europäische Länder aus den Kolonien zu treiben. Sowohl die Holländer, als auch Franzosen und Engländer benutzten die Ureinwohner als angsteinflößende Verbündete. Viele der Stämme waren untereinander traditionelle Feinde oder Verbündete, manchmal wechselten sie aber auch die Seiten – für die Europäer völlig unberechenbar.

Anfangs waren die Pequot die meist gefürchteten Indianer in Connecticut. Ihre Überfälle auf Farmen und Siedlungen in der Kolonie lösten 1636 den Pequot-Krieg aus, in dem viele Kolonisten aus Hartford und Farmington kämpften. Eine Anzahl anderer Stämme verbündete sich mit den Engländern gegen die Pequot und tötete viele fliehende Stammesangehörige. Man versuchte, den Stamm buchstäblich auszurotten.

Die Mohawk waren ebenfalls ein besonders kriegerischer Stamm aus dem östlichen Bundesstaat New York und eine ständige Bedrohung für die Tunxis. 1658 kam es zu einem Zwischenfall, als Stockbridge-Indianer das Tunxis-Dorf überfielen. Die Tunxis-Krieger sahen sich in der Unterzahl und flüchteten, die Tunxis-Frauen griffen jedoch den Feind überraschend von hinten an und so kamen die Tunxis doch noch zu einem Sieg.

Tunxis-Krieger überfielen im Winter 1658/59 gemeinsam mit den Pocumtuc und Narraganset die Mohegan im Südosten Connecticuts. Im King Philip’s War (1675–1676) kämpften die Tunxis auf englischer Seite.

Obwohl sie nach außen hin freundlich erschienen, waren die Beziehungen zwischen den Siedlern in Farmington und den Tunxis differenziert. Die Kolonisten drängten die Tunxis 1673, einen zusätzlichen Vertrag über neue Landverkäufe abzuschließen, nachdem sich diese darüber beschwert hatten, dass ihnen Siedler Land stehlen und sogar in Indian Neck eindringen würden. Die Verantwortlichen der Stadt Farmington wollten nicht mit den Tunxis darüber verhandeln, so dass sich der Stamm an das Parlament (engl. General Assembly) in Hartford wenden musste. Als Ergebnis ernannte die Stadt ein aus 4 Mitgliedern bestehendes Komitee, um die Beschwerde der Tunxis zu untersuchen. Am 22. Mai 1673 wurde ein neuer Vertrag unterzeichnet, in dem unter anderem den Tunxis 200 Acres (0,809 km²) in Indian Neck als Stammesbesitz zugesichert wurden. Der Stamm erhielt außerdem eine symbolische Zahlung von 3 Pfund als Zeichen des guten Willens.

Die Beziehungen zwischen den beiden Kulturen verbesserten sich im 18. Jahrhundert, jedoch nicht zugunsten der Tunxis. Diese erwarteten von den Engländern Beratung, Schutz und Führung. Es gibt Aufzeichnungen über den Handel zwischen beiden Parteien aus denen zu ersehen ist, dass die Tunxis Mais, Tierhäute, Pelze und Talg gegen Gebrauchsgegenstände und Werkzeuge aus Eisen sowie Stoffe gehandelt haben. Andere Berichte belegen, dass im 18. Jahrhundert ein fortdauernder Verlust an indianischer Kultur und an Landbesitz in Indian Neck zu beklagen war. Einige Stammesmitglieder mussten mit ihrem Land Strafen und Schulden bezahlen. Der Stamm beschuldigte die englischen Kolonisten permanent

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, ihr Land in Indian Neck unerlaubt zu betreten, und weder die Stadt noch die Regierung in Hartford unternahm etwas dagegen.

Vier Tunxis-Krieger dienten in der britischen Armee im Franzosen- und Indianerkrieg (1754–1763). Im dritten Viertel des 18. Jahrhunderts hatten die Tunxis die englische Kultur nahezu vollständig übernommen, wurden jedoch von der weißen Bevölkerung nicht akzeptiert. Die Stammesmitglieder wohnten außerhalb der Stadt und wurden weder an politischen Entscheidungen noch bei den sozialen Leistungen beteiligt. Der Plan, zu den Mohawk im Bundesstaat New York zu ziehen, wurde durch den Ausbruch des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges (1775–1783) zunächst verschoben. Die Mohawk kämpften in diesem Krieg auf der Seite der Briten. Im Jahr 1777 unterschrieben 31 Mitglieder des Stammes eine Petition, in der sie ihre Absicht erklärten, ihr Land zu verkaufen. Eine Kommission wurde damit beauftragt, das indianische Land unter die Stammesmitglieder aufzuteilen. Die Grundstücke wurden auf 17 Männer und 24 Frauen verteilt und zum großen Teil verkauft. Danach zogen die meisten Stammesmitglieder zu den Schaghticoke-Indianern an der Grenze zu New York, nicht zu verwechseln mit der Stadt Schaghticoke. 1785 gab es nur noch sehr wenige Tunxis in Farmington. Ein Bericht von Samson Occom, einem Mohegan-Missionar, sagt aus, dass 1785 nur noch acht Tunxis-Indianer in Indian Neck lebten.

Hier endet die Geschichte des Stammes in Farmington. Die Fortsetzung ist sicherlich die Geschichte einzelner Personen indianischer Herkunft, die in Farmington lebten, wie die Mossock Familie, die Wimpey Familie und von weiteren durch Aufzeichnungen bekannte Menschen. Die Forschung wird fortgesetzt, um etwas über das Leben dieser Menschen zu erfahren, wie auch über das Schicksal der Tunxis nach ihrem Abzug aus Connecticut.

Santander Cycles

Santander Cycles ist ein am 30. Juli 2010 in London in Betrieb genommenes öffentliches Fahrradverleihsystem. Bis März 2015 lautete der Name Barclays Cycle Hire. 5000 Fahrräder an 315 Stationen standen zum Start des von Transport for London (TfL) betriebenen Systems im Zentrum der britischen Hauptstadt zur Verfügung. Der 81 Millionen Pfund teure Ausbau lag wegen Software-Problemen zunächst monatelang auf Eis. Im März 2015 umfasste das System 10’000 Fahrräder an 700 Stationen.

Umgangssprachlich werden die Fahrräder auch als Boris Bikes bezeichnet, dem Namen des zur Einführung des Systems im Amt befindlichen Londoner Bürgermeisters Boris Johnson. Johnson beansprucht das System für sich, angekündigt wurde es allerdings von seinem Vorgänger Ken Livingstone. Boris Johnson hofft, dass die Fahrräder bald „so wie die schwarzen Taxen und roten Busse“ zu London gehören werden.

In den ersten drei Wochen nach Inbetriebnahme des Systems hatten sich 60.000 Kunden angemeldet, die insgesamt 250.000 Fahrten zurückgelegt haben. Am 10. September 2010 wurde die Marke von 500.000 Fahrten überschritten und bereits über 80.000 Kunden hatten sich ein Abonnement gesichert. Nach zweieinhalb Monaten sind weit über eine Million Fahrten gemacht worden und mehr als 94.000 Londoner haben sich registrieren lassen. An einem normalen Wochentag werden 20.000 Fahrten durchgeführt – im Durchschnitt mehr als drei pro Fahrrad. Und sie werden eingesetzt, wie beabsichtigt, für kurze Strecken: 93 Prozent der Fahrten sind kostenlos, dauern also weniger als 30 Minuten.

Um das System nutzen zu können, braucht man ein Abonnement. Wird ein Fahrrad länger als eine halbe Stunde entliehen, fallen je nach Dauer zusätzliche Nutzungskosten an.

Kurzzeitabonnements für 24 Stunden können an jeder Fahrradstation für 2 £ mit Kreditkarte bezogen werden. Persönliche Schlüssel sind hingegen nur für Personen mit einer britischen Postadresse erhältlich. Sie kosten 3 £ pro Schlüssel; damit ist ein Jahresabonnement für 90 £ erhältlich oder ein „Pay-as-you-pedal“-Abonnement, bei dem nur die tatsächliche Nutzung berechnet wird und das gleich viel kostet wie das Kurzzeitabonnement (2 £ für 24 Std.), aber bequemer zu handhaben ist.

Die ersten 30 Minuten einer Fahrt sind kostenlos, jede zusätzliche, auch angebrochene, halbe Stunde kostet 2 £. Bei langen Fahrten ist es deshalb sinnvoller, das Fahrrad vor Ablauf der ersten halben Stunde zurückzugeben und direkt wieder neu zu entleihen, statt es über einen längeren Zeitraum zu entleihen

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Tarifbeispiele:

Ein entliehenes Fahrrad kann an jeder beliebigen Station wieder zurückgegeben werden, es muss also nicht wieder zum Ausgangspunkt zurückgebracht werden. Nach Ablauf einer Sperrzeit von 5 Minuten kann das gleiche Fahrrad (oder ein anderes) sofort wieder entliehen werden.

Die in London angebotenen Fahrräder werden in Kanada hergestellt und basieren auf Bixi, dem seit 2009 in Montreal angebotenen öffentlichen Fahrradverleihsystem. Sie sollen einen Stückpreis von 350 Pfund haben.

Im Gegensatz zu anderen Systemen wie etwa dem Pariser Vélib’ haben die Fahrräder kein Schloss, d. h., sie können nicht (um zum Beispiel kurz in ein Geschäft zu gehen) unterwegs angeschlossen werden. Sie können also nur in den Stationen gesichert werden. In den ersten zwei Monaten nach Start des Barclays Cycle Hire wurden fünf Fahrräder gestohlen.

Die Kosten für den Aufbau des Systems werden auf 140 Millionen Pfund geschätzt. Der Finanzkonzern Barclays steuerte 25 Millionen Pfund zu und erhielt im Gegenzug für fünf Jahre die Namensrechte am System. Als neuer Sponsor will die Bank Santander UK ab 2015 in den nächsten sieben Jahren 43,75 Millionen Pfund investieren, entsprechend wurde der Dienst im März 2015 in Santander Cycles umbenannt.

Die Inbetriebnahme des Systems war auch Startschuss für einen progressiven Ausbau spezieller Fahrradrouten quer durch London. Bis 2015 ist die Einrichtung von zwölf Cycle Superhighways geplant; zwei davon wurden bereits im Sommer 2010 eröffnet. Diese speziell gekennzeichneten Routen zeichnen sich durch eine durchgehende blaue Markierung am Boden, eine Breite von mindestens 1,50 Meter und Umbauten an Straßenkreuzungen aus. Gemeinsam mit den Mietfahrrädern sollen sie Radfahren in London populär machen und die Sicherheit der Fahrradfahrer im Straßenverkehr erhöhen.

Agnetapark

Der Agnetapark in Delft ist eine Ende des 19. Jahrhunderts entstandene gartenstadtähnliche Arbeiterwohnsiedlung, die von den Eheleuten Jacob van Marken und Agneta Matthes-van Marken für die Mitarbeiter der Nederlandsche Gist- &amp

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; Spiritusfabriek NV errichtet und nach Agneta Matthes benannt wurde. Sie gilt als herausragendste ihrer Art und ihrer Zeit in den Niederlanden.

Die Wohnsiedlung entstand von 1882 bis 1884 auf einem rund 4 Hektar großen Gebiet im Norden Delfts im heutigen Stadtteil Hof an Delft, der zu dieser Zeit noch eine eigene, sehr ländliche Gemeinde war. Das Grundstück, auf dem der Wohnpark entstand, grenzte an das Fabrikgelände von van Markens Unternehmen.

Die Siedlung wurde nach den Plänen des Landschaftsarchitekten Louis Paul Zocher (einem Sohn von Jan David Zocher) als weitläufiger, von Wasserläufen durchzogener und im Stil eines Englischen Gartens angelegter Park gestaltet und bestand ursprünglich aus 48 Reihenhäusern, Doppelhaushälften und Vierspännern nebst Gemeinschaftshäusern und der Villa der Stifter, die von dem Architekten Eugen Gugel geplant waren.

Neu war an diesem Wohnpark im Gegensatz zu anderen zeitgenössischen Arbeiterwohnungen, dass es sich um abgeschlossene, mehrstöckige Wohnungen mit eigenem Eingang und kleinem eigenen Gartenanteil handelte. Diese Wohnungsform war von England ausgegangen mcm taschen sale, wo schon Anfang des 19. Jahrhunderts die ersten Arbeitersiedlungen in Form von Reihenhäusern entstanden waren. Die Architekten des Agnetaparks gingen noch einen bedeutenden Schritt weiter, indem diese Wohnungen, ganz im Stil der heutigen Doppelhaushälften und Vierspänner, großzügig und abwechslungsreich in einem Erholung und Entspannung bietenden Park verteilt waren, der viel Freiraum bot und über zahlreiche Gemeinschaftseinrichtungen verfügte. Außerdem verfügte jede Wohnung über fließendes Wasser, einen Sanitärraum mit WC und Waschbecken – nahezu eine Sensation in jener Zeit.

Die Villa der Gründer lag inmitten der Siedlung und wurde von ihnen Rust Roest (wörtlich: „Die Ruhe rostet“, frei übersetzt: „Wer rastet, der rostet“) genannt. 1931 wurde die Villa Rust Roest, die lange leer gestanden hatte, in eine Haushaltsschule umgebaut, 1981 wurde das Gebäude abgerissen.

Seit 1989 steht der Agnetapark als Rijksmonument (Kulturdenkmal) unter Denkmalschutz.

Eingang zum Park

Der See

Hauserzeile

Vijver Zuid

Arbeiderswoningen

Peter Braumüller

Peter Braumüller (* 1959 in Wiener Neustadt) ist ein österreichischer Versicherungsmathematiker und Jurist. Er war zwischen 2008 und 2014 Vorsitzender des Exekutivkomitees der International Association of Insurance Supervisors.

Nach dem Studium der Versicherungsmathematik an der Technischen Universität Wien und dem der Rechtswissenschaft an der Universität Wien ging Braumüller 1983 zum Bundesministerium für Finanzen, um dort im Bereich der Versicherungsaufsicht zu arbeiten. 1999 stieg er dort zum Leiter der Versicherungsaufsicht auf, ehe er nach Bildung der FMA als unabhängiger Behörde im April 2002 dort dieselbe Position bekleidete.

Nachdem Braumüller zwischen 1993 und 1994 im Rahmen der Europäischen Freihandelsassoziation im für den Finanzsektor zuständigen Büro tätig gewesen war, nahm er im Oktober 2008 erneut ein Amt auf internationalem Parkett wahr, als er zum Vorsitzender des Exekutivkomitees der IAIS gewählt wurde

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. Zudem sitzt er im Vorstand des CEIOPS und gehört seit Januar 2011 zu den sechs Mitgliedern des Verwaltungsrates der im selben Monat neu gegründeten europäischen Versicherungsaufsichtsbehörde EIOPA

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Im Oktober 2014 wurde Braumüller nach sechs Jahren an der Spitze des Gremiums vom deutschen BaFin-Exekutivdirektor der Versicherungs- und Pensionsfondsaufsicht Felix Hufeld als Vorsitzender des Exekutivkomitees der IAIS abgelöst.