Spielmannsau

Spielmannsau ist ein kleiner Weiler, der sieben Kilometer südlich von Oberstdorf im Trettachtal liegt.

Seit dem Jahre 1844 gehört er zu Deutschland mcm taschen sale, vorher war er politisch auf österreichischer Seite. Früher verlief die wichtigste und schnellste Handelsverbindung nach Österreich durch das Sperrbachtobel, vorbei an der heutigen Kemptner Hütte und über das Mädelejoch ins Lechtal.

Im heutigen Spielmannsau findet man neben einem Berggasthof mit Gaststätte, einem Landhaus

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, einem Jugendheim und einem Bauernhof auch die Kapelle „Christi Geburt“, die bereits im Jahre 1695 erstmals erwähnt wurde. Auch das kürzeste aller Oberstdorfer Täler hat hier seinen Ursprung. Über eine für den öffentlichen Verkehr gesperrte Fahrstraße bzw. über einen Tobelweg erreicht man das steil ansteigende Traufbachtal bequem von Spielmannsau aus.

Zu erreichen ist der kleine Weiler im Trettachtal ebenfalls über eine Fahrstraße, die für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist oder über zahlreiche Wanderwege von der Nebelhornbahn-Talstation, dem Moorweiher oder dem Golfplatz in Oberstdorf. Spielmannsau ist auf Grund der Nähe zur Kemptner Hütte zudem zentrale Anlaufstelle für Wanderer des Europäischen Fernwanderweges E5.

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.347310.3051Koordinaten:

Serhat Güller

Serhat Güller (* 18. Dezember 1968 in Eskişehir) ist ein ehemaliger türkischer Fußballspieler und zuletzt Trainer von Boluspor.

Güller begann mit dem Vereinsball in der Jugend von İnegölspor und wurde hier 1986 in den Profikader involviert. Hier etablierte er sich schnell in der Stammformation und fing auch an regelmäßig für die Türkische U-21-Nationalmannschaft nominiert zu werden. So viel er vielen Mannschaften der höchsten türkischen Spielklasse, der Süper Lig, auf. Der Istanbuler Spitzenklub Galatasaray suchte einen Ersatzspieler für den unumstrittenen besten Linksverteidiger der damaligen Zeit Semih Yuvakuran, den man über die kommenden Jahre als Yuvakurans Nachfolger aufbauen konnte. So wechselte er zum Sommer 1989 zu Galatasaray und kam in seiner ersten Spielzeit für seinen neuen Verein auf 21 Ligaeinsätze. Zur Saison 1990/91 übernahm Mustafa Denizli den Trainerposten bei den Rot-Gelben und setzte Güller nach dem Saisonvorbereitungscamp auf die Liste der Spieler, mit denen er nicht plante.

Daraufhin verließ Güller notgedrungen Galatasaray und wechselte zu den Hauptstädtern vom Erstligisten MKE Ankaragücü. Bei diesem Verein etablierte er sich sofort als Leistungsträger und schaffte es sogar eine zeitlang, regelmäßig für in die türkische Nationalmannschaft nominiert und eingesetzt zu werden.

Zum Sommer 1995 verließ er Ankaragücü nach fünfjähriger Tätigkeit und heuerte beim Traditionsverein aus Izmir, bei Karşıyaka SK an. Hier spielte er eine Spielzeit lang und trennte sich vom Verein nachdem dieser den Klassenerhalt verpasste.

Zur Spielzeit 1996/97 wechselte er zum Zweitligisten Karabükspor und schaffte mit diesem Verein als Meister der TFF 1. Lig den direkten Aufstieg in die Süper Lig. Nach einem Jahr in der Süper Lig verließ Güller Karabükspor.

Anschließend spielte er für die Dauer von einer Saison der Reihe nach bei Yozgatspor und Hatayspor und beendete im Sommer 2001 seine aktive Spielerlaufbahn.

Güller wurde 1989 im Rahmen der Freundschaftsspiels für die türkische U-21-Nationalmannschaft nominiert und kam bei der Begegnung vom 18. Januar 1989 gegen die Italien zu seinem ersten Länderspieleinsatz. Im selben Jahr spielte er noch vier weitere Partien für die U-21 und erzielte dabei einen Treffer.

Mit der olympischen Auswahl der türkischen Nationalmannschaft nahm er 1991 an den Mittelmeerspielen teil und gewann die Silbermedaille. Während des Turniers spielte Güller in vier Begegnungen mit.

Güller wurde 1992 im Rahmen eines Freundschaftsspiels gegen die luxemburgische Fußballnationalmannschaft das erste Mal für die türkische Nationalmannschaft nominiert, saß aber bei dieser Begegnung nur auf der Ersatzbank

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. Sein Debüt für die Nationalmannschaft gab er am 30. Mai 1992 während eines Freundschaftsspiels gegen die deutsche Elf

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.

1993 kam er im Rahmen der Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 1994 drei weitere Male zu Einsätzen für die Nationalmannschaft. Nach der verpassten Qualifikation für die WM 1994 wurde der Nationaltrainer Sepp Piontek nach dessen Rücktritt durch Fatih Terim ersetzt. Dieser neue Coach machte sofort eine Revision in der Mannschaft und sortierte einige Spieler aus

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, u. a. Güller.

Im Anschluss an seine Spielerkarriere entschied er sich, eine Trainerlaufbahn zu starten. Er arbeitete als erstes in der Funktion des Co-Trainers und assistierte in der ersten Zeit bei Beypazarı Şekerspor, Kızılcahamamspor, Kayserispor und İstanbul Büyükşehir Belediyespor seinem Cheftrainer Hüsnü Özkara. Bei Kızılcahamamspor betreute er nach dem Weggang Özkaras interimsweise den Verein für einige Spiele.

Während der Saison 2006/07 übernahm er seinen stark abstiegsbedrohten Heimatverein İnegölspor und schaffte mit diesem Verein den Klassenerhalt.

Zur Saison 2007/08 nahm er den Posten des Cheftrainers beim Zweitligisten Boluspor an und schaffte es mit dem Verein ins Finale der Relegation der TFF 1. Lig. Im Finale unterlag man mit 0:2 Eskişehirspor und verpasste so den Aufstieg in die Süper Lig erst in letzter Instanz. Die nachfolgenden Spielzeiten trainierte er der Reihe nach Mersin İdman Yurdu, Denizlispor und Bandırmaspor.

Zur Saison 2012/13 übernahm er erneut den Zweitligisten Boluspor. Mit diesem Verein verpasste er fünf Spielzeiten vorher den Aufstieg in die Süper Lig erst in letzter Instanz. Nach einem enttäuschenden Saisonstart gab er nach dem 12. Spieltag seinen Rücktritt bekannt.

Otto Sadler

Otto Sadler (* 29. Juli 1917 in Tekendorf, heute Teaca in Siebenbürgen; † 22 mcm taschen sale. Januar 1992 in Rostock) war ein deutscher Politiker (CDU). Er war Vorsitzender des Bezirksverbandes Rostock und nach Friedrich Kind (Bezirksverband Potsdam) der am längsten amtierende Bezirksvorsitzende der CDU (1952–1982) in der DDR.

Sadler wurde als Sohn des Pfarrers Otto Sadler geboren. Nach Besuch der Volksschule und des Gymnasiums absolvierte er von 1936 bis 1939 eine Lehre zum Bankkaufmann und wurde anschließend zum Kriegsdienst in die Wehrmacht eingezogen mcm taschen sale.

Nach kurzer Kriegsgefangenschaft kehrte er nach Deutschland in die Sowjetische Besatzungszone zurück. In Hagenow, wo sein Vater als evangelischer Pfarrer zusammen mit dem katholischen Ortsgeistlichen einen Ortsverband der CDU ins Leben gerufen hatte, wurde Sadler 1945 Mitglied der CDU. Sadler war fortan Ortsgeschäftsführer, dann Kreisgeschäftsführer und schließlich von 1946 bis 1952 Kreisvorsitzender. Seit 1946 hatte Sadler Mandate in der Stadtverordnetenversammlung und im Kreistag Hagenow inne, 1947 rückte er für Wilfried Parge, der infolge der Gleichschaltung der CDU in den Westen geflohen war, in den mecklenburgischen Landtag nach. Das Mandat hatte er bis 1950 inne

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. Während der Parteisäuberung und Gleichschaltung der CDU in den Jahren 1949/1950 stellte sich Sadler auf die Seite der prokommunistischen Kräfte. Deshalb wurde der Jungfunktionär auf dem Landesparteitag 1950 zum Stellvertreter des Vorsitzenden Reinhold Lobedanz gewählt. Bei den Einheitslistenwahlen im Oktober 1950 erhielt Sadler ein Volkskammermandat, das er bis 1963 wahrnahm. Nach Auflösung des Landesverbandes Mecklenburg avancierte Otto Sadler 1952 zum Vorsitzenden des CDU-Bezirksverbandes Rostock und blieb bis zu seiner Pensionierung 1982 im Amt. Insbesondere in den 1950er Jahren kritisierte die SED-Bezirksleitung mehrfach Sadlers Nachgiebigkeit, beließ ihn aber im Amt. Bei den Mitgliedern war er deshalb relativ beliebt. Von 1954 bis 1987 war Sadler Mitglied des Hauptvorstandes der CDU.

Otto Sadler (1952–1982) | Dieter Klemm (1982–1990)

Horst (Essen)

Horst
Stadtteil von Essen

Essen-Horst, Blick von Süden

Horst ist ein Stadtteil im Osten der Stadt Essen, teils auf den Ruhrhöhen gelegen.

Horst grenzt an die Stadtteile Steele, Freisenbruch und, von der Ruhr getrennt, an Burgaltendorf und Überruhr sowie an die Bochumer Stadtteile Höntrop und Dahlhausen. Den Stadtteil kann man in drei Bereiche gliedern: das sogenannte Untere Horst (in den Ruhrauen), das Obere Horst (auf dem Berg gelegener Bereich) und das Hörsterfeld (eine Hochhaussiedlung aus den 1970er Jahren). Das nächstgelegene Mittelzentrum ist in Essen-Steele.

Namensgebend ist das althochdeutsche Wort für die Bezeichnung eines Niederwaldes. Seit 955 gehörte Horst mit Steele und den Bauerschaften Eiberg und Freisenbruch zum Stift Essen. 1226 wurde die Gemeinde Horst gewaltsam vom Stift getrennt, was mit der Ermordung des Erzbischofs Engelbert I

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. von Köln und der Hinrichtung des Grafen Friedrich von Isenberg in Zusammenhang stand. 1815 kam Horst zum Amt Winz-Hattingen, Kreis Bochum. Grund war die Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress. Etwa im Jahr 1920 wurde Horst zusammen mit Eiberg und Freisenbruch nach Königssteele eingemeindet. Am 1. April 1926 wurde Königssteele nach Steele eingemeindet. Teile der Gemeinde wurden auch nach Linden-Dahlhausen und Wattenscheid umgegliedert.

Wie nahezu alle Ortschaften an der unteren Ruhr, war auch Horst lange vom Steinkohlenbergbau gekennzeichnet. In und um Horst förderten schon früh diverse kleine Bergwerke, wobei zunächst die Ruhrschifffahrt und bald darauf die Eisenbahn den Abtransport der Kohle übernahm. Durch Horst bis zur Ruhr führte zunächst die Mariannenbahn, eine von der Zeche Vereinigte Maria Anna Steinbank in Höntrop kommende Pferdebahn, deren Gleise auf Sandsteinschwellen verlegt waren.

Der Hünninghauser Erbstolln, südlich des heutigen Bahnhofs Essen-Steele Ost am westlichen Rand auf Horster Gebiet gelegen, war ein Bergbaustollen, der 1725 seinen Betrieb aufnahm. Er durchbrach dabei als einer der ersten die Mergeldecke. Die Zeche Wecklenbank betrieb ab 1737 im Bereich von Haus Horst einen Stollen, der 1835 zum Horster Erbstollen wurde und bis 1879 in Betrieb war. Dessen Stollenmundloch ist noch in der Nähe des Horster Wasserkraftwerkes erkennbar. Der Stollen Schwarzer Junge im Bereich der Dr.-C.-Otto-Straße ging 1772 in Betrieb. Sein Grubenfeld fiel 1920 zur Zeche Robert, die mit Unterbrechungen zwischen 1853 und 1934 förderte. Der kleine Betrieb der Zeche Schultenkämperbank begann 1740 und ging 1871 zum Horst Erbstollen und der Zeche Eiberg über

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. Weiteren Bergbau betrieben die Zeche Fridolin und die 1791 gegründete und 1962 als letzte Zeche in Horst geschlossene Zeche Wohlverwahrt.

Blasonierung:„In Silber (Weiß) drei aufrechte rote Pferdeprammen mit Kordeln im Verhältnis 2:1.“

Das Wappen wurde von Kurt Schweder entworfen und hatte nie offiziellen Charakter. Ende der 1980er Jahre schuf der Heraldiker für alle Essener Stadtteile Wappen. Sie sind inzwischen von der Essener Bevölkerung gut angenommen worden.

Das Wappen ist identisch mit dem der Burgherren von der Horst.

Große Teile des Unteren Horst liegen direkt an der Ruhr, welche hier als Naherholungsgebiet zählt. In den Ruhrauen befinden sich Gewerbegebiete, und darin eines der größten Kühlhäuser Deutschlands. Bereits 1856 errichtete hier der Berg- und Hütten-Aktien-Verein Neu-Schottland ein großes Hüttenwerk zur Schienenherstellung. Vier Jahre später wird dabei ein Schmelzwerk, die Freisenbrucher Hütte, mit zwei Hochöfen erbaut. 1870 kam das Martinstahlwerk Union-Horst und 1885 eine Schraubenfabrik hinzu. Schon 1723 entstand in Steele die Glashütte Wisthoff, die noch heute unter der Gerresheimer-Gruppe besteht und seit 1971 im Unteren Horst ihren Betrieb führt.

An der Horster Straße (damals Altendorfer Straße) steht noch das alte, seit 1989 denkmalgeschützte Brauerei-Gebäude samt Unternehmervilla der Union-Brauerei Horst-Steele, die hier 1889 durch die Kaufleute Bodenheim aus Düsseldorf und Knösels aus Krefeld gegründet wurde. Noch vor der Jahrhundertwende übernahmen dann die Steeler Bürger Heinrich Tossen und Schulte-Bäuminghaus das Unternehmen. 1914 setzte man 20.000 Hektoliter Bier um. Nach Umsatzeinbrüchen im Ersten Weltkrieg wurde die Horster Brauerei von der Dortmunder Schwester, der späteren Dortmunder Union-Brauerei aufgekauft.

In der Gaststätte Horster Eck spielt der international erfolgreiche Billardverein BF Horster-Eck Essen 1959. Weiter östlich, direkt an der Ruhr, hat Essens größter Sportverein, die MTG Horst 1881 e. V. sein Domizil (MTG – Märkische Turngemeinde). Hier gab es ein Freibad zum Baden in der Ruhr. Das Schwimmen in der Unteren Ruhr, und damit auch in Horst, wurde, begründet mit dem hohen Bakteriengehalt des Wassers, im September 1952 durch Erlass der Bezirksregierung Düsseldorf verboten. Das Verbot gilt bis heute.

Die Bahnstrecke der S-Bahn Rhein-Ruhr, auf der die Linie S3 verkehrt, trennt das Obere vom Unteren Horst. Nördlich des S-Bahn-Haltepunktes Essen-Horst ist in den Jahren 2013 bis 2016 die Wohnsiedlung Ruhrterrassen errichtet worden. Sie liegt auf dem Gelände der einstigen Abbruchfirma Altwert, die auf ein 1909 durch den Bauunternehmer Hermann Sprenger gegründetes Unternehmen zurückging.

Im Oberen Horst liegt der Ortskern mit einigen Einkaufsmöglichkeiten. Zentral gelegen findet sich die neugotische katholische Pfarrkirche St. Josef, die 1887 eingeweiht wurde. Die benachbarte evangelische Zionskirche mit freistehendem Glockenturm wurde 1957 errichtet. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt die katholische Josef-Grundschule. Als Horster Schule hat sie bereits seit 1886, gleich neben dem seit 1903 errichteten, heutigen Gebäude existiert. Im Dritten Reich wurde die Schule in Wilhelm-Gustloff-Schule umbenannt. Im Hörsterfeld gibt es mit der Astrid-Lindgren-Schule eine weitere Grundschule. Außerdem gibt es noch einen Kindergarten.

Auf den Ruhrhöhen nahe dem Hörsterfeld liegen das Bodendenkmal der mittelalterlichen Ringwallanlage Vryburg sowie der ehemalige Rittersitz Haus Horst.

Unterhalb des Hauses Horst wurde am 4. November 1934 von den Nationalsozialisten das Ruhrkämpferehrenmal eingeweiht. Es steht für Gefallene der Freikorps, Einwohnerwehren, Reichswehr- und Polizeieinheiten, die 1918 bis 1920 gegen die revolutionären Arbeiter im Ruhrgebiet kämpften, wonach es zum Ruhraufstand kam. Mit diesem Ehrenmal versuchten die Nationalsozialisten ihre Sichtweise in diesen Jahren propagandistisch durchzusetzen, also die Weimarer Republik und das Ergebnis der Novemberrevolution herabzuwürdigen und die Machtergreifung 1933 als Rettung Deutschlands hinzustellen.

Etwas weiter westlich steht die Villa Vogelsang, ein Herrenhaus, dessen Eigentümer der Unternehmer Wilhelm Vogelsang war. In den 1960er Jahren als Kloster genutzt, befindet sich heute ein Linux-Themenhotel in dem denkmalgeschützten Gebäude. Unterhalb, direkt an der Ruhr, befindet sich das Wasserkraftwerk Horster Mühle mit der alten Schleuse am gegenüberliegenden Ruhrufer. Diese wurde 1775 für die Ruhrschifffahrt angelegt und steht heute restauriert unter Denkmalschutz. Der Industrielle Franz Dinnendahl wurde etwa 300 Meter flussaufwärts der Schleuse in einer bereits 1319 erwähnten Mühle geboren.

Ab 1973 entstand die zum Stadtteil gehörende Hochhaussiedlung Hörsterfeld für rund 6000 Menschen mit Einkaufsstraße auf einem ehemaligen Ackergelände. Die meisten der Hochhäuser wurden von der gewerkschaftseigenen Neuen Heimat errichtet. Später siedelte die Stadt überdurchschnittlich viele Menschen mit problematischem sozialen Hintergrund hier an. Heute sind ein gewisser Leerstand von Mietwohnungen, jedoch auch eine steigende Anzahl von Wandlungen in Eigentumswohnungen erkennbar. Seit 2015 wird im nördlichen Bereich an der Dahlhauser Straße ein DRK-Seniorenzentrum errichtet, das Anfang 2017 bezogen werden soll.

Die S-Bahn-Haltepunkte Essen-Eiberg und Essen-Steele Ost bieten mit der Linie S1 eine direkte Verbindung zu den größten Städten im Ruhrgebiet in westlicher und östlicher Richtung. Der Haltepunkt Essen-Horst mit der Linie S3 sorgt für eine Verkehrsanbindung nach Hattingen und über Essen Hauptbahnhof nach Oberhausen.

Die Buslinien 164, 167 und 184 der Essener Verkehrs-AG verbinden Horst mit Essen-Steele.

1901 bis 1958 gab es eine erste Schwimmbrücke über die Ruhr, die Pfennigbrücke. 1982 wurde die Schwimmbrücke Holtey als Fuß- und Radwegbrücke neu errichtet.

Haus Horst

Ruhrkämpferehrenmal bei Haus Horst an der Ruhr

Dahlhauser Straße im Oberen Horst

Ladenstraße der Wohnsiedlung Hörsterfeld

St. Joseph

Zionskirche

S-Bahn-Haltepunkt Essen-Horst

Glashütte Wisthoff

Bezirk I: Stadtkern | Ostviertel | Nordviertel | Westviertel | Südviertel | Südostviertel | Huttrop | Frillendorf | Bezirk II: Bergerhausen | Rellinghausen | Rüttenscheid | Stadtwald | Bezirk III: Altendorf | Frohnhausen | Fulerum | Haarzopf | Holsterhausen | Margarethenhöhe | Bezirk IV: Bedingrade | Bergeborbeck | Bochold | Borbeck-Mitte | Dellwig | Frintrop | Gerschede | Schönebeck&nbsp mcm taschen sale;| Bezirk V: Altenessen | Karnap | Vogelheim | Bezirk VI: Katernberg | Schonnebeck | Stoppenberg | Bezirk VII: Freisenbruch | Horst | Kray | Leithe | Steele | Bezirk VIII: Burgaltendorf | Byfang | Heisingen | Kupferdreh | Überruhr | Bezirk IX: Bredeney | Fischlaken | Heidhausen | Kettwig | Schuir | Werden

Mixco

Mixco auf der Karte von Guatemala

Mixco ist eine Stadt in Guatemala. Sie ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Großgemeinde (Municipio) im Departamento Guatemala. Mixco ist Teil der Agglomeration von Guatemala-Stadt.

Das Municipio ist mit 132 km² und mehr als einer halben Million Einwohner zusammen mit Villa Nueva das zweitgrößte der insgesamt 17 Municipios des Departamentos. Es liegt im südlichen Hochland der Sierra Madre, am westlichen Rand des von etlichen Schluchten durchzogenen Hochtales Valle de La Ermita (auch Valle de La Virgen oder Valle de las Vacas) auf etwa 1600 Meter Höhe. Fast die Hälfte des Municipios liegt im Bereich des Tales, der Rest erstreckt sich in den Gebirgszügen im Norden, Westen und Süden. Die ehemals ausgedehnten Waldgebiete des Municipios mussten schrittweise zugunsten der städtebaulichen und industriellen Entwicklung zurückweichen. Das Klima ist gemäßigt, die Temperaturen bewegen sich in der Regel zwischen 12 und 28° C, die Regenzeit dauert von Mai bis Oktober.

Der ursprüngliche Ortskern von Mixco liegt 17 km westlich des Zentrums von Guatemala-Stadt. Das dazwischen liegende Gebiet wurde in den vergangenen fünf Jahrzehnten fast vollständig besiedelt und ist heute Teil des Ballungsraumes der Hauptstadt.

Angrenzende Municipios sind San Pedro Sacatepéquez im Norden, San Raimundo und Chinautla im Nordosten, Guatemala-Stadt im Osten und Villa Nueva im Süden. Im Westen grenzt Mixco an die Municipios San Lucas Sacatepéquez und Santiago Sacatepéquez des benachbarten Departamentos Sacatepéquez.

In der öffentlichen Wahrnehmung wird Mixco schon seit längerer Zeit als integraler Bestandteil von Guatemala-Stadt gesehen. Bei Angaben über die Einwohnerzahlen von Guatemala-Stadt werden oft auch die offiziell rund 500.000 Einwohner von Mixco hinzugezählt, obwohl beide administrativ selbständig sind. Mixco ist eine der am schnellsten wachsenden Gemeinden Guatemalas und soll einigen Schätzungen zufolge fast eine Million Einwohner haben. Mit einbezogen werden hierbei auch Wochenendpendler, die an Werktagen bei Verwandten oder Bekannten unterkommen, und Menschen, die offiziell in anderen Departamentos oder gar nicht registriert sind und doch in Mixco leben.

In Mixco wurden seit den 1970er Jahren große Wohnungsbauprojekte realisiert. Dazu gehört unter anderem der Stadtteil Ciudad San Cristóbal im Süden des Municipios, der mit seinen etwa 150.000 Einwohnern heute eine Stadt in der Stadt bildet. In letzter Zeit hat die Bauindustrie am Stadtrand von Mixco auf ehemaligen Fincas zahlreiche Reihenhaussiedlungen für die kleine, aufstrebende Mittelschicht gebaut. Einige ältere Siedlungen und einzelne Stadtteile sind hingegen zu sozialen Brennpunkten mit hoher Kriminalitätsrate geworden.

Die Ursprünge von Mixco sind unklar. 1525 eroberte Pedro de Alvarado mit seinen spanischen Truppen und indigenen Söldnern die ehemalige Pocomam-Stadt und spätere Cakchiquel-Festung Mixco Viejo (Alt-Mixco), die rund 50 km nördlich von Mixco im heutigen Departamento Chimaltenango liegt. Der Legende nach siedelte er die verbliebenen Einwohner der zerstörten Stadt im heutigen Mixco an. Mixco Viejo wurde in den 1950er Jahren von französischen Forschern ausgegraben und schließlich rekonstruiert. Ob es sich dabei um das alte Mixco handelt wird bezweifelt. Vermutlich war es bei Chinautla (Chinautla Viejo), etwa 25 km nordöstlich des heutigen Mixco

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, wo Alvarado aufständische Pocomam unterwarf. Mixco wurde von Alvarado als Santo Domingo Mixco am 4. August 1526 in einer militärisch leicht zu kontrollierenden Gegend gegründet. Die dort bereits ansässigen und die umgesiedelten Pocomam teilte man spanischen Encomenderos zu. Während der Kolonialzeit gehörte der Ort zum Verwaltungsbezirk von Santiago de los Caballeros de Goathemala beziehungsweise zur dortigen Alcaldía Mayor de Sacatepéquez. Auch nach der Unabhängigkeit von Spanien (1821) blieb Mixco bis in die 1950er Jahre hinein ein kleines, unbedeutendes Municipio im Westen von Guatemala-Stadt. 1950 hatte es 11.784 Einwohner, davon 4.181 im damaligen Dorf. Schrittweise entstanden jedoch andere größere Siedlungen, darunter die Colonia La Florida, die seinerzeit fast vollständig von Wald umgeben war und wegen der unzureichenden Leistungen der Gemeindeverwaltung von Mixco 1958 als Exklave dem Municipio von Guatemala-Stadt zugeschlagen wurde. Obwohl La Florida heute mitten in Mixco liegt und sich die Umstände auch sonst völlig verändert haben, gehört der Stadtteil noch immer zur Hauptstadt. Nach dem schweren Erdbeben von 1976 zogen aus dem ganzen Land zahllose Obdachlose in Richtung Hauptstadt und ließen sich in deren Umland nieder, auch im Municipio von Mixco. Die allgemeine Bevölkerungsexplosion und die Ansiedlung zahlreicher Industriebetriebe führte in den folgenden Jahrzehnten zum Zusammenwachsen der Stadtgebiete von Mixco und Guatemala-Stadt.

Der Nahuatl-Name Mixco stammt von den mexikanischen Söldnern Alvarados und bedeutet in etwa „Wolkenbedeckter Ort“.

Der Ausbau von Mixco erfolgte im Wesentlichen entlang von zwei großen Ein- und Ausfallstraßen der Hauptstadt: der in west-östlicher Richtung verlaufenden Calzada Roosevelt, die im weiteren Verlauf zur Fernstraße CA 1 Interamericana (Panamericana) wird, und der von der Roosevelt nach Nordwesten abzweigenden Calzada San Juan, die dann als Nationalstraße 5 über San Juan Sacatepéquez in den Norden Guatemalas führt. An der Roosevelt konzentrieren sich zahlreiche größere Industrie- und Dienstleistungsbetriebe, darunter etliche Niederlassungen internationaler Konzerne, während an der San Juan und entlang der zahlreichen Nebenstraßen kleinere Handels- und Dienstleistungsunternehmen überwiegen. Andere Stadtgebiete wie San Cristóbal oder Bosques de San Nicolás wurden wegen der Schluchten, die sie von Guatemala-Stadt trennen, mit Brücken und neuen Straßen an die bestehenden Verkehrswege angeschlossen, womit sich auch die Verkehrssituation auf den beiden genannten Verkehrsachsen etwas verbessert hat. Der öffentliche Personennahverkehr wird, von Taxis abgesehen, von einem dichten Netz von Buslinien sichergestellt. Die öffentlichen Busse sind während der Stoßzeiten überfüllt und werden oft überfallen, weswegen der Individualverkehr beständig zunimmt. Eine Ausweitung des im Aufbau befindlichen Busway-Netzes (Transmetro) von Guatemala-Stadt bis nach Mixco ist geplant.

Mixco ist bekannt für seine Chicharones und für seinen Kakao. Bedeutende Feste finden im Januar zu Ehren der Jungfrau von Morenos und im August zu Ehren des Stadtpatrons Santo Domingo de Guzmán statt.

Amatitlán | Chinautla | Chuarrancho | Fraijanes | Guatemala-Stadt | Mixco | Palencia | Petapa | San José del Golfo | San José Pinula | San Juan Sacatepéquez | San Pedro Ayampuc | San Pedro Sacatepéquez | San Raimundo | Santa Catarina Pinula | Villa Canales | Villa Nueva

Dobročkov

Dobročkov (deutsch Dobrusch) ist ein Dorf in der Gemeinde Ktiš im Okres Prachatice in Tschechien. Es liegt zweieinhalb Kilometer östlich von Ktiš.

Dobročkov liegt linksseitig des Křemžský potok im Blansker Wald, einem Vorland des Böhmerwaldes (Šumavské podhůří). Nachbarorte sind Smědeč (Groß-Zmietsch) im Norden, Kuklov und Brloh im Nordosten, Rychtářov (Richterhäuser) im Osten mcm taschen sale, Březovík (Oxbrunn) und im Süden, Třebovice (Siebitz) im Südwesten und Ktiš im Westen. Südwestlich erstreckt sich der Truppenübungsplatz Boletice (Poletitz). Auf dem Gebiet von Dobročkov liegt das Naturschutzgebiet „Dobročkovské hadce“

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Dobrusch lag am „Linzer Steig“, der von Linz über Hohenfurth und Krumau nach Písek und weiter nach Prag verlief. Es gehörte zur Ausstattung des 1263 von König Ottokar II. Přemysl gegründeten Klosters Goldenkron und wurde erstmals im Jahre 1303 urkundlich erwähnt. Vermutlich während der Amtszeit des Abtes Dietrich (1303–1333) wurde es kolonisiert und gehörte kirchlich zunächst zur Pfarrei Kalsching. Am 4. Juli 1310 wurde „Dobrusch“ (Dobročkov) zusammen mit den Dörfern „Przebowitz“ (Třebovice) und „Ribsbrun“ (Březovík) auf Geheiß des Prager Bischofs Johann IV. zur St.-Bartholomäus-Kirche Tisch umgepfarrt. Zum Ausgleich wurden die Dörfer „Hawald“ (Hvozd) und „Zremin“ (Střemily) nach Kalsching eingepfarrt.

Am 10. April 1311 übertrug das Kloster Goldenkron Dobrusch zur Nutznießung dem südböhmischen Adligen Witiko/Witigo von Landstein (Vítek z Landštejna) auf dessen Lebenszeit. Er war ein Sohn des Hojer von Lomnitz (Ojíř z Lomnice) und starb um 1312. Am 25. Mai 1315 erhielt Witikos Sohn Wilhelm von Landstein († 1356) vom Kloster Goldenkron Dobrusch zur Nutznießung zugesprochen, wiederum auf Lebenszeit. 1340 wurde Dobrusch zusammen mit Klein Smietsch (Smědeček) der neu errichteten Kirche in Kuglweit (Kuglvajt/Kuklov) unterstellt. Später kam es wieder an die Pfarrei Tisch.

Wie die meisten Goldenkroner Klosterdörfer gelangte auch Dobrusch während der Wirren der Hussitenkriege an Ulrich II. von Rosenberg. Er hatte die Besitzungen des Klosters 1420 zunächst pfandweise von König Sigismund erhalten und sie sich später aufgrund eines Falsifikats angeeignet. Jedenfalls wird Dobrusch um 1450 als Besitz der Rosenberger verzeichnet, die es mit ihrer Herrschaft Krumau verbanden. Die Bevölkerung von Dobrusch und Umgebung bekannte sich im 15. Jahrhundert überwiegend zum Utraquismus und auch die Seelsorge in Tisch war bis 1493 utraquistisch. Am 30. Juni 1493 wurde die Kirche von Tisch im Auftrag des Prager Administrators durch den Camminer Bischof Benedikt von Waldstein wieder für den katholischen Gebrauch eingeweiht. Im 15. Jahrhundert breitete sich die Reformation in der Herrschaft Krumau aus, die vom letzten Rosenberger Peter Wok von Rosenberg unterstützt wurde. Er verkaufte die Herrschaft Krumau 1602 an König Rudolf II., der sie nach der Schlacht am Weißen Berg 1622 seinem Hofkammerpräsidenten Hans Ulrich von Eggenberg schenkte.

Während des Dreißigjährigen Kriegs wurde Dobrusch verwüstet und zerstört. Nach Kriegsende wurde Dobrusch und Umgebung mehrfach von der Pest heimgesucht. Nach dem Aussterben der Eggenberger 1719 fiel Dobrusch zusammen mit der Herrschaft Krumau an die Fürsten Schwarzenberg. Zusammen mit der Pfarrei Tisch wurde Dobrusch 1784 vom Erzbistum Prag gelöst und dem neu gegründeten Bistum Budweis zugewiesen.

Nach der Ablösung der Patrimonialherrschaften bildete Dobrusch ab 1848 eine selbstständige Gemeinde im Gerichtsbezirk Kalsching. 1915 bestand die Gemeinde Dobrusch, zu der Oxbrunn und Siebitz gehörten, aus 458 deutschen Einwohnern (davon 132 in Dobrusch, 202 in Oxbrunn und 124 in Siebitz). Nach der Gründung der Tschechoslowakei 1918 erhielt Dobrusch 1923 die amtliche tschechische Ortsbezeichnung Dobročkov.

Infolge des Münchner Abkommens wurde Dobročkov/Dobrusch 1938 dem Deutschen Reich angeschlossen und gehörte bis 1945 zum Landkreis Krummau an der Moldau im Reichsgau Oberdonau. 1930 bestand die Gemeinde Dobrusch aus 549 Einwohnern, 1939 waren es 532. Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel es an die Tschechoslowakei zurück und wurde wieder in Dobročkov umbenannt. 1945/1946 wurden die deutschen Bewohner vertrieben und die Häuser und Gehöfte dem Verfall preisgegeben. Nach der Machtübernahme durch die Kommunisten 1948 wurden die Häuser (bis auf ein Gehöft) devastiert und vor 1965 eingeebnet. Nach der Samtenen Revolution 1990 wurden neue Häuser errichtet und Dobročkov wiederbesiedelt.

Schloss Schönfeld (Altmark)

Das Schloss Schönfeld ist ein der Renaissance und dem Barock nachempfundenes Bauwerk in Schönfeld, einem Gebietsteil des Ortsteils Bismark-Steinfeld im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt.

Der Ort Schönfeld, zehn Kilometer westlich des Altmarkzentrums Stendal gelegen, war seit dem Ende des 12. Jahrhunderts im Besitz der Adelsfamilie von Rundstedt. Otto von Rundstedt erteilte 1873 den Auftrag, westlich des alten Gutshauses ein repräsentatives Schloss zu errichten. Die Arbeiten begannen mit dem Anlegen eines Teiches, dessen Aushub als Basis für das zu bauende Gebäude diente. Innerhalb von drei Jahren entstand ein breitgelagerter zweigeschossiger Putzbau auf einem hohen Kellersockel und mit einem markanten Mansardwalmdach. Die nach Norden gerichtete Hauptfont ist mit einem dreiachsigen Mittelrisalit ausgestattet, in den das Hauptportal eingelassen ist. Nach Süden hin ausgerichtet sind zwei Flügel angefügt. Während der westliche Flügel nur geringfügig über die Südfront hinausragt, ist der Ostflügel einachsig gestaltet

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. Zwischen beiden Flügeln wurde eine große mit Balustraden versehene Terrasse angelegt. Über dem Gartenportal befindet sich das Wappen der Familie von Rundstedt. Die gesamte Südfront ist über dem Untergeschoss mit einem Stuckband verziert. Die Innenräume sind mit Stuckdecken ausgestaltet und teilweise mit Wand- und Deckengemälde geschmückt. 1885 legte ein Schüler des Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné einen 87.625 m² großen Schlosspark im Stil eines englischen Landschaftsparkes an. Dabei wurden der Gutsteich und teilweise der damals 700 Jahre alte Baumbestand mit einbezogen.

1945 wurde das Schloss im Zuge der von der sowjetischen Besatzmacht angeordneten Bodenreform enteignet und kommunaler Nutzung zugeführt. Während die Familie von Rundstedt 1993 ihr landwirtschaftliches Gut zurück erwarb, wurde das Schloss 1996 vom Land Sachsen-Anhalt an eine ostfriesische Familie verkauft, die das Gebäude in ein Hotel umbaute, dass bis 2007 betrieben wurde. Der Plan, ab 2011 das Schloss als Seniorenresidenz zu nutzen, konnte nicht realisiert werden. Stattdessen wurde das Schloss von einem Bordellbetreiber übernommen und zum Bordell umfunktioniert.

Koordinaten:

Bunkenmoor

Koordinaten:

Das Bunkenmoor ist ein Naturschutzgebiet in der niedersächsischen Gemeinde Stöckse in der Samtgemeinde Steimbke und in der Stadt Nienburg im Landkreis Nienburg/Weser.

Das Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG HA 185 ist 37 Hektar groß. Es liegt östlich von Nienburg und ist von den Endmoränen der Krähe umgeben. Im Nordosten grenzt es direkt an das Naturschutzgebiet „Krähenmoor“.

Das Gebiet stellt eine Hochmoorfläche unter Schutz, welche sich in einer in eine Moräne eingesenkten Abflussrinne des heutigen Krähenmoores gebildet hat. Das Moor wird überwiegend von Birken-Kiefern-Moorwald und Pfeifengrasbeständen geprägt ist.

Das Bunkenmoor wird vom Schiffgraben durchflossen, der das Gebiet über den Führser Mühlbach zur Weser entwässert. Im Bereich des Schiffgraben sind stellenweise künstlich angelegte Stillgewässer zu finden, die sich naturnah entwickeln und für gefährdete Tierarten wie Amphibien von Bedeutung sind. Die Moorflächen sollen durch die Wiederherstellung standorttypischer Wasserverhältnisse regeneriert werden.

Das Gebiet steht seit dem 27. November 1997 unter Naturschutz. Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Nienburg/Weser.

Alhuser Ahe | Auwald bei Hingste | Borsteler Moor | Buchhorster Auwald | Bunkenmoor | Burckhardtshöhe | Domäne Stolzenau/Leese | Drakenburger Marsch | Eichen-Hülsenwälder | Eichenkratt | Geesthang Nordholz | Hagenburger Moor | Hägerdorn | Hohes Moor | Holtorfer Moor | Krähenmoor | Krähenmoor II | Lemker Marsch | Liebenauer Gruben&nbsp

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;| Meerbruch | Meerbruchswiesen | Nordeler Bruch | Orchideenwiese bei Diepenau | Rehburger Moore | Rodewalder Lichtenheide | Rodewalder Wiehbuschwiesen | Schmiedebruch | Siedener Moor | Speckenbachtal | Steimbker Kuhlen&nbsp

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;| Steinbrinker-Ströhener Masch | Uchter Moor | Weißer Graben | Wellier Schleife/Staustufe Landesbergen | Wiedesee

Texas Seven

Die Texas Seven waren sieben verurteilte Strafgefangene, denen im Dezember 2000 die Flucht aus dem Hochsicherheitsgefängnis John B. Connally Unit bei San Antonio in Texas, USA, gelang. Während ihrer 43-tägigen Flucht begingen sie weitere Straftaten, darunter den Mord am Polizisten Aubrey Hawkins. Es war der größte Gefängnisausbruch und die anschließend größte Verbrecherjagd in der Geschichte des Staates Texas. Einer der Entflohenen beging Suizid, die sechs anderen wurden zum Tode verurteilt.

Als Ideengeber des Ausbruchs und Anführer der Gruppe galt George Rivas, der wegen mehrfachen Raubes und Entführung eine lebenslange Freiheitsstrafe verbüßte. Für seinen Ausbruchsplan fand er sechs Komplizen, die allesamt zwischen 30 Jahren und lebenslänglich zu verbüßen hatten. Darunter die wegen Mordes verurteilten Joseph Garcia und Michael Rodriguez, sowie die wegen Raub- und Sexualdelikten inhaftierten Donald Newbury, Patrick Murphy, Larry Harper und Randy Halprin.

Am 13. Dezember 2000 überwältigten sie im Werkstattgebäude nacheinander elf Gefängnismitarbeiter und Wärter, fesselten sie und schlossen sie im Schaltraum ein. Als Elektriker verkleidet, verschafften sie sich anschließend Zutritt zu einem Wachhaus und einen Wachturm, überwältigten das diensthabende Personal und öffneten das Gefängnistor. Mit einer Vielzahl erbeuteter Waffen und einem gestohlenen Pickup gelang ihnen kurz darauf die Flucht.

Sie versteckten sich tagelang in Motels, ehe sie sich aus Geldnot zu einem bewaffneten Raubüberfall entschieden, den sie am 24. Dezember auf einen Oshman’s Sporting Goods Store in Irving bei Dallas verübten. Dabei erbeuteten sie mehrere Schusswaffen sowie etwa 70.000 $. Officer Aubrey Hawkins vom Irving Police Department traf als erster Polizist am Tatort ein und wurde von den Tätern noch in seinem Streifenwagen erschossen

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, aus seinem Fahrzeug gezerrt und vom Fluchtwagen der Täter überrollt.

Nach dem Polizistenmord weitete sich die Fahndung aus. Mitte Januar betrug die Belohnung für Hinweise die zu einer Ergreifung führten bereits 440.000$.

Nach einem Hinweis konnten fünf der Gesuchten am 22. Januar im Coachlight Motel and RV Park in Woodland Park bei Colorado Springs ausgemacht werden. Ein Mann hatte die Täter durch die Fernsehsendung America’s Most Wanted wiedererkannt. Larry Harper und Randy Halprin wurden anschließend in einem Wohnmobil umstellt, worauf sich Harper das Leben nahm. Halprin ergab sich widerstandslos.

George Rivas, Joseph Garcia und Michael Rodriguez hatten das Anwesen davor in einem gestohlenen Fahrzeug verlassen. Der Einsatzleiter hatte auf einen Zugriff vor Ort verzichtet, um keine Unbeteiligten zu gefährden. Die drei Flüchtigen wurden jedoch unweit an einer Tankstelle überwältigt. Zwei Tage später konnten auch Donald Newbury und Patrick Murphy in einem Hotel widerstandslos verhaftet werden

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. Bei der Fahndung nach den beiden letzten Flüchtigen kam Trooper Jason Manspeaker von der Colorado State Patrol bei einem Verkehrsunfall ums Leben.

Für die Ermordung des Polizisten Aubrey Hawkins wurden alle sechs Verhafteten bis November 2003 zum Tode verurteilt. Im August 2008 wurde Michael Rodriguez, im Februar 2012 George Rivas und im Februar 2015 Donald Newbury in der Huntsville Unit hingerichtet. Randy Halprin, Joseph Garcia und Patrick Murphy warten noch im Todestrakt von Texas auf ihre Hinrichtung.

Anna von Dänemark (1532–1585)

Prinzessin Anna von Dänemark (* 22. November 1532 in Hadersleben; † 1

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. Oktober 1585 in Dresden), genannt „Mutter Anna“, war Kurfürstin von Sachsen.

Die Tochter des Königs Christian III. von Dänemark lernte von ihrer Mutter Dorothea das Spinnen, Nadelarbeiten, Heilkräuter sammeln, Hauswesen, Landwirtschaft. In der sächsischen Residenzstadt Torgau heiratete sie 1548 August von Sachsen („Vater August“). Die politisch arrangierte Ehe galt schon bei den Zeitgenossen als außergewöhnlich harmonisch. Das Ehepaar war während der 37-jährigen Ehe nur wenige Tage getrennt, da die Kurfürstin ihren Mann überallhin begleitete.

Von ihren 15 Kindern starben elf schon früh. Vor jeder Geburt legte sie ihre Leichentücher zurecht, damit sie im Ernstfall gleich bei der Hand wären. Sie wusch und butterte selbst, verarztete ihren Gemahl und versuchte auch, Einfluss auf die Staatsgeschäfte zu gewinnen.

Bei Hofbeamten fand sich eine Spottschrift über „Gynäkokratie“ (Weiberherrschaft) am sächsischen Hof. Kurfürst August geriet in so rasenden Zorn, dass er sogar seine konfessionelle Zugehörigkeit änderte: hatte er vorher die Anhänger Melanchthons, die Philippisten, begünstigt, so schloss er sich nun den orthodoxen Lutheranern an. Sein Kanzler Georg Cracow starb auf der Folter, der philippistische Arzt Caspar Peucer kam ins Gefängnis (er hatte sich bei folgender brieflicher Äußerung ertappen lassen: „Hätten wir Mutter Annen erst, so sollt es nicht Not haben, den Herren wollten wir auch bald kriegen“), andere gingen ins Exil. Zur Feier dieses Ereignisses ließen die orthodoxen Lutheraner eine Medaille prägen „Zur Erinnerung an den Sieg der Rechtgläubigkeit über die Vernunft“. Anna, sehr zufrieden mit dieser Entwicklung, da sie selbst der Orthodoxie nahestand, nahm das alte Recht der Fürstinnen, Gefangene loszubitten

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, nicht in Anspruch. Sie blieb unversöhnlich, auch als ihre Tochter Elisabeth einen Calvinisten heiratete, und beschwor die junge Frau, dem Gottesdienst am Hof ihres Gatten fernzubleiben, was zu einer schweren Ehekrise führte. Der Pfalzgraf Johann Kasimir von Simmern verbot schließlich den Briefwechsel seiner Frau mit ihrer Mutter, sie führten ihn als Geheimkorrespondenz weiter. Als Elisabeth ein totes Kind gebar, schrieb ihr die Mutter, es sei besser, ihr Kind sei tot, als calvinistisch.

„Mutter Anna“ betrieb Landwirtschaft auf ihrem Ostravorwerk und im Zwingergarten Dresdens, beschäftigte sich mit Medizin und Pharmazie (sie erfand ein berühmtes Magenpflaster, legte 1581 die Dresdner Hofapotheke an, erfand Augenwasser, Gegengifte mcm taschen sale, brannte Aquavit usw.). In dem nach ihr benannten Annaburg ließ sie zwei Labore einrichten und stellte ein „Kunstbuch“ mit Rezepten zusammen.

Sie stand in Briefwechsel mit berühmten Ärzten und bildete junge Mädchen in der Kräuterkunde aus. Anna betreute Asylanten, Schwangere und Kranke und bemühte sich um die Einführung eines geregelten Hebammenunterrichts. Sie gründete die Annenkirche vor dem Wilsdruffer Tor, wo ihr zu Ehren 1869 das sogenannte Annendenkmal von Robert Henze errichtet wurde. Nach der Zerstörung Dresdens 1945 wurde das beschädigte Denkmal neben der Feierhalle des Alten Annenfriedhofs in Dresden aufgestellt. Seit dem 20. Mai 2011 befindet sich das Denkmal zirka 50 Meter entfernt vom alten Standort wieder vor der Annenkirche.

Anna starb 1585 in Dresden. Sie wurde im Freiberger Dom bestattet.